FDP fordert Vorpreschen
Tankstelle für Wasserstoff

Ascheberg -

Wenn es nach dem Wunsch der Liberalen im Ascheberger Gemeinderat geht, dann wird sich Ascheberg aktiv um eine Wasserstofftankstelle bemühen.

Samstag, 06.02.2021, 10:30 Uhr
Die FDP Ascheberg kann sich vorstellen, dass die Gemeinde beim Thema Wasserstoff-Tankstelle vorprescht.
Die FDP Ascheberg kann sich vorstellen, dass die Gemeinde beim Thema Wasserstoff-Tankstelle vorprescht. Foto: Bmw

Wenn es nach dem Wunsch der Liberalen im Ascheberger Gemeinderat geht, dann wird sich Ascheberg aktiv um eine Wasserstofftankstelle bemühen. In einem Antrag für die erste Nachhaltigkeits- und Mobilitätsausschusssitzung schlägt die FDP vor, dass die Verwaltung beauftragt werden soll, Fördermöglichkeiten für die Planung, den Bau und den Betrieb so einer Tankstelle in Erfahrung zu bringen.

Fraktionsvorsitzender Jochen Wismann , begründet die Notwendigkeit, jetzt zu handeln, so: „Für die Umsetzung der Wasserstoffstrategie ist es notwendig diese Entwicklung auch in unserer Gemeinde umzusetzen. Die Lage an der A 1 ermöglicht das Betreiben einer H2-Tankstelle für wasserstoffbetriebene Fahrzeuge. Die leichte Verfügbarkeit von Wasserstoff wird die wirtschaftliche Attraktivität der Gemeinde stärken und Bürger sowie Unternehmen anregen, bei der Neubeschaffung eines Fahrzeugs die Brennstoffzellentechnik zu berücksichtigen.“

Zur Ausgangslage heißt es in dem Antrag: „Die Bundesregierung intensiviert die Wasserstoff-Forschung. Mit insgesamt 700 Millionen Euro werden vom Bundesforschungsministerium drei Leitprojekte zur Erzeugung und zum Transport von Grünem Wasserstoff gefördert (Nationale Wasserstoffstrategie).

Das Land Nordrhein-Westfalen will den Aufbau einer zukunftsweisenden Wasserstoffwirtschaft beschleunigen: Bis 2025 sollen erste Großanlagen in Betrieb gehen, die ersten gut 100 Kilometer eines Pipeline-Netzes installiert und 400 Brennstoffzellen-Lkw unterwegs sein. Bis 2030 sind 11.000 Brennstoffzellen-Lkw über 20 Tonnen, 200 Wasserstoff-Tankstellen für Lkw und Pkw, 1.000 Brennstoffzellen-Abfallsammler und 3.800 Brennstoffzellen-Busse für den ÖPNV geplant (Wasserstoff Roadmap NRW).

Auch die hiesige Wirtschaft im Münsterland beteiligt sich aktiv an der Umsetzung der Reduzierung der CO2-Emissionen durch Produktion und Nutzung von Grünem Wasserstoff (IHK Nordwestfalen).“

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