Erneuerung der Lüdinghauser Straße
Ausbau nimmt jetzt Fahrt auf

Ascheberg -

Die Sanierung der Lüdinghauser Straße war etwas ins Stocken geraten. In den kommenden drei Wochen sollen aber wieder ordentlich „Meter gemacht werden“ in dem vollgesperrten Bereich zwischen Eschenbachstraße und der östlichen Aldi-Zufahrt.

Sonntag, 02.05.2021, 15:59 Uhr
Fünf Meter lange und 80 Zentimeter breite Stahlplatten an den Straßenrändern sollen verhindern, dass nach oben strebende Wurzeln die Straße beschädigen.
Fünf Meter lange und 80 Zentimeter breite Stahlplatten an den Straßenrändern sollen verhindern, dass nach oben strebende Wurzeln die Straße beschädigen. Foto: Siegmar Syffus

Der Wintereinbruch Anfang Februar und coronabedingte Lieferverzögerungen haben das Tempo bei der Erneuerung der Lüdinghauser Straße ein wenig gebremst. In den nächsten drei Wochen sollen jedoch wieder ordentlich „Meter gemacht werden“ zwischen dem vollgesperrten Bereich Eschenbachstraße und östlicher Aldi-Zufahrt. Christian Scheipers jedenfalls geht davon aus, dass dieses Teilstück vor Ende Mai „komplett freigestellt und dort der Verkehr wieder rollen kann“. Ebenfalls im Mai, so der Mitarbeiter der Gemeinde Ascheberg auf Anfrage weiter, werde die Firma Dieckmann mit dem Kanalbau für den geplanten Hit-Markt beginnen.

Ersten Bauabschnitt freigeben

Folgender Ablauf ist vorgesehen: Gegen Ende dieser Woche soll eine Kolonne der Firma Dieckmann anrücken und mit der Asphaltierung der ersten beiden Bauabschnitte beginnen. Der aufwendige Aufbau mit Tragschicht, Binderschicht und Deckschicht müsste in der Woche vom 17. bis 21. Mai komplett fertig sein. „Dann können die beiden ersten Bauabschnitt freigegeben werden“, gibt sich Christian Scheipers bezüglich des zeitlichen Ablaufs optimistisch.

Unmittelbar danach könnte die Erneuerung des dritten und vierten Abschnitts in Angriff genommen werden: von der östlichen Ausfahrt des Aldi-Parkplatzes bis zum Bügelkamp und schließlich von dort bis zum „Zieleinlauf“ an der Sandstraße.

Mit Anwohnern sprechen

„Den Ablauf dieser Arbeiten werden wir vorab mit den Anwohnern koordinieren“, verspricht der Mitarbeiter der Gemeinde Ascheberg. Scheipers schätzt, dass die Erneuerung der Lüdinghauser Straße „wohl nicht mehr im Juni, aber ein paar Wochen später“ im Wesentlichen abgeschlossen sein wird.

Aktuell laufen zwischen Eschenbachstraße diverse Restarbeiten, die zum einen dem Schutz der Linden dienen, zum anderen verhindern sollen, dass Gehweg und Straße durch den Wurzeldruck beschädigt werden und erneut Stolperfallen entstehen. „Wir haben zusammen mit einem Baumpfleger die Wurzelzonen mit einem Saugbagger abgesaugt und mit Nährstoffen versorgt, um die Wurzeln zu vitalisieren“, berichtet Scheipers. Denn bis dahin hätten die Wurzeln in Straßenbau-Materialien gelegen. Anschließend seien fünf Meter lange und 80 Zentimeter breite Stahlplatten an den Straßenrändern verlegt worden. Sie verschwinden unter der noch aufzubringenden Asphaltierung und sollen verhindern, dass nach oben wachsende Wurzeln die Fahrbahn beschädigen.

Im Bereich der ersten beiden Bauabschnitten werden in den nächsten Tagen auch noch Versorgungsleitungen umgelegt. „Das Kabel für die Straßenbeleuchtung zum Beispiel läuft über dem Grundstück vom Hit. Es wird jetzt unter öffentlichen Grund gelegt“, erläutert der Mitarbeiter der Gemeinde. Die Straßenbeleuchtung werde dann „zur Gänze auf LED umgestellt“.

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