Ascheberg im Wandel, 22
Der Platz geplatzter Träume

Ascheberg -

Ein neues Rathaus für die neue Gemeinde Ascheberg – am heutigen Katharinenplatz wurden schon viele Pläen geschmiedet. So hieß er früher Rathausplatz und beherbergte er einen Springbrunnen.

Donnerstag, 03.08.2017, 08:08 Uhr

1975 wurde am und auf dem Rathausplatz gebuddelt. Es gab Modelle für ein neues Rathaus und einen Springbrunnen, der schnell von Vandalen zerstört wurde.
1975 wurde am und auf dem Rathausplatz gebuddelt. Es gab Modelle für ein neues Rathaus und einen Springbrunnen, der schnell von Vandalen zerstört wurde. Foto: WN-Archiv

Vier Jahrzehnte sind die Schlagzeilen vom neuen Ascheberger Zentrum alt. Als der Ortskern saniert wurde, dachte man dem heutigen Katharinenplatz die Schlüsselrolle zu. Es war ein Platz mitten im Zentrum. Damals wurde das Areal nach den großen Plänen noch „Rathausplatz“ genannt. Neben der Volksbank sollte das neue Rathaus für die neue Gemeinde Ascheberg gebaut werden. Deswegen war die heutige Parkfläche auch lange Jahre nicht asphaltiert. Die Arbeiten an dem Rathausplatz waren im Winter 75/76 beendet. Prunkstück war ein Springbrunnen, der im Januar 76 in Betrieb genommen wurde. Anfangs schön, verlor er seine Attraktion, weil Vandalen hier ihr Unwesen trieben.

Ascheberg im Wandel, 22

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  • Der Katharinenplatz hieß früher einmal Rathausplatz Foto: WN-Archiv
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  • Der Katharinenplatz hieß früher einmal Rathausplatz Foto: hbm
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Mitte der 80er Jahre verabschiedet sich die Gemeinde Ascheberg von den Neubauplänen eines Rathauses. Im Jahr 1986 wird konsequenterweise der Name geändert. Aus dem Rathaus- wird der Katharinenplatz. Im Juli sind beide Ratsfraktionen ( CDU und SPD ) für diesen Namen. Zur Auswahl standen auch „Westfalenplatz“ und „Münsterlandplatz“.

Gleichzeitig nimmt sich die KAB der Fläche des ehemaligen Springbrunnens, der früher einmal natürlich Rathausbrunnen hieß und jetzt nur noch ein großer leerer Kasten ist, an. Sie übernimmt die Patenschaft und bepflanzt die Fläche. 1989 wird ihr dafür der Umweltschutzpreis der Gemeinde verliehen.

Zufrieden sind die Ascheberger mit dem Platz nicht. Anfang des Jahrtausends gibt es über die Aktion „Stadt macht Platz - NRW macht Plätze“ einen ersten Anlauf das Areal neu zu gestalten. Die Bürger werden intensiv über Planungswerkstätten einbezogen. Die Pläne der Fachleute zeigen sogar Abschnitte auf, wann, was umgesetzt werden soll – und dann verschwinden sie in der Schublade.

2008 werden die Pläne hervorgekramt und überarbeitet. Später werden sie dann um den Kirchring mit Haus Bultmann und Altenbegegnungsstätte erweitert. Die beiden Gebäude sind abgerissen, der Katharinenplatz ist erneut in der Versenkung gefunden. Dass er sich zu mehr als zur Kirmesfläche, Wochenmarkt und dem Antreten der Schützenbruderschaft St. Katharina und der Kolpingsfamilie eignet, beweist jetzt gerade die Veranstaltungsserie „Ascheberg trifft sich“.

Das heutige Bild des Zentrums wurde 1999 mit dem Start des Baus eines Ärztehauses eingeleitet. Zuletzt wurde vor fünf Jahren eine Fläche für den Kindergarten St. Katharina abgezweigt.

Ein neues Rathaus wurde übrigens nie gebaut, vielmehr wurde an das alte Gebäude an der Dieningstraße angebaut. Vor 25 Jahren schleppten die Bauhof-Mitarbeiter Akten. Dazu gibt es demnächst mehr unter „Ascheberg im Wandel“.

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