Ascheberg im Wandel, 24
Lambertusschule wird aufgestockt

Ascheberg -

Die markanten Säulen geben der Lambertusschule Ascheberg ein Gesicht. Sie werden sogar im Schullogo abgebildet. Aber wo waren sie 1994?

Freitag, 01.11.2019, 18:00 Uhr
Die Fahrradständer an der Grundschule waren schon da, als ein eingeschossiges Gebäude noch für die Klassen reichte. Mitte der 1980er Jahre ergab sich auf dem Schulhof dieses Bild. 1987/1988 wurde das rechte Gebäude nach vorne hin verlängert.
Die Fahrradständer an der Grundschule waren schon da, als ein eingeschossiges Gebäude noch für die Klassen reichte. Mitte der 1980er Jahre ergab sich auf dem Schulhof dieses Bild. 1987/1988 wurde das rechte Gebäude nach vorne hin verlängert. Foto: WN-Archiv

Die markanten Säulen geben der Lambertusschule Ascheberg ein Gesicht. Sie werden sogar im Schullogo abgebildet. Die bunten Stützen haben immer zur Schule gehört, mag mancher Beobachter heute glauben. Doch es ist gerade einmal 25 Jahre her, dass sie – höchst umstritten – gebaut wurden.

Das Bild der früheren Michaelschule wurde bis zum Jahr 1994 von einem kleinen Türmchen geprägt. Es war in der Mitte eines eingeschossigen Gebäudes zu finden. Ende der 1980er Jahre wurde der Komplex zum Sportplatz hin erweitert. Die heutige Aula entstand. 1993 zeichnete sich ab, dass die vorhandenen 16 Klassenräume nicht mehr reichen würden. Zusatzplatz sollte mit weiteren Stockwerken geschaffen werden. Schulleiter Anton Goß setzte sich beharrlich für einen Erweiterungsbau ein. Das Verfahren bei der Auswahl des Planers und der Plan von Architekt Axel Simon sorgten für Zoff im Gemeinderat. Letztlich setzte sich aber die Notwendigkeit durch, dass die Schule mehr Räume benötigte. Mittelfristig wurde von einer Vierzügigkeit ausgegangen. So wurde im Sommer 1994 begonnen, auf die Grundschule weitere Stockwerke draufzusatteln. In der Übergangszeit waren drei Klassen im Rathaus untergebracht.

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Am 7. Juli 1995 sangen dann Erstklässler: „Hört, unsere Schule war zu klein, nicht alle Kinder passten rein. Da wurd‘ ein Stockwerk draufgebaut, wir war‘n gespannt, wie das ausschaut.“ Die erweiterte Schule wurde feierlich eröffnet. Die Mädchen und Jungen behaupteten damals: „Nun reicht der Platz, ihr werdet‘s seh‘n, wir sagen allen danke schön“. Tatsächlich stimmt das seit 24 Jahren. Der zunehmende Bedarf in Richtung Ganztagsschule lässt hier aktuell wieder Fragezeichen aufkommen.

Türmchen und Glocke

Als im Sommer 1994 der in den Jahren 1935 und 1936 erbaute alte Teil derdamaligen Michael-Schule aufgestockt werden sollte, musste man den gesamten Dachstuhl abbrechen und mit ihmauch den kleinen Dachreiter, der 1938 dem damals erst zwei Jahre alten Schulhaus hinzugefügt worden war. Weil die Gemeinde plante, das Türmchen wieder zu verwenden, hob der Baukran es komplett ab und stellte es am Rande der Baustelle nieder. Ursprünglichhatte in ihm eine kleine Glocke gehangen, die aber 1945 am Ende des Krieges verschwunden war. Warum und wohin, wusste niemand. Ortschronist Reinhard Schütte hat sie schließlich vor knapp 15 Jahren in Angelmodde gefunden. Lehrer Wünsche, ein Gremmendorfer, der in Herbern unterrichtete, hatte den Kauf 1948 eingeleitet.Das Glockentürmchen überlebte die Bauarbeiten nicht. Es wurde im Frühjahr 1995 von einer Abbruchfirma zertrümmert.

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18 Klassen- und drei Mehrzweckräume standen zum Schuljahr 1995/1996 zur Verfügung. Auch in der Folge wurde an der Schule umgebaut, um etwa der ÜBM Platz zu geben.

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