2. Wikingerschach-Turnier in Poppenbeck
Ein Versuch wird zum Erfolg

Havixbeck -

Im ersten Jahr war es ein Versuch – diesmal war es ein voller Erfolg: Das 2. Wikingerschach-Turnier „Poppy´s Open“ begeisterte die insgesamt 24 Teams auf dem Poppenbecker Bolzplatz.

Montag, 07.05.2012, 22:05 Uhr

2. Wikingerschach-Turnier in Poppenbeck : Ein Versuch wird zum Erfolg
Erst müssen die Bauern fallen, dann erst ist der König mit der roten Krone an der Reihe. Auch diese muntere Truppe versuchte sich im zielgenauen Werfen. Foto: Dieter Klein

Wer am Sonntag beim 2. Wikingerschach-Turnier „Poppy’s Open“ auf dem Poppenbecker Bolzplatz mit dabei war, erlebte einen Wettstreit, der sicher auch den alten Wikingern gefallen hätte. Es war allerdings einer ohne Hauen und Stechen, sondern einer mit viel Spaß für Jung und Alt.

Was der Kegelclub „Die Poppy’s“ vor einem Jahr mit damals neun Mannschaften als Versuch ins Leben gerufen hatte, ist geradezu explodiert. So standen sich am Sonntag, schon lange vor Spielbeginn, sage und schreibe 24 Teams auf der Wiese gegenüber und trainierten das Spiel um König und Bauern. Mannschaften, die trotz der einstelligen Temperaturen gekommen waren, um gemeinsam einen sportlich-fröhlichen Tag zu verbringen.

Und dass sie das Ganze von vornherein nicht allzu verbissen nehmen wollten, sagten schon ihre lustigen Namen wie „Farmerboys“, „Die Wikis“, „Düörper Jungs“ oder „Die Drewers“. Mit dabei auch Teams wie die vom DLRG-Ortsverein, vom Schützenverein Kiebitzheide oder vom Familienkreis. Weniger leicht einzuordnen waren Teams, die sich „Die fantastischen 5“ oder „Mit 6 macht 14“ nannten – oder die Mannschaft mit dem verrücktesten Namen: „Frühstück bei Stefanie“.

Und dann begann das Spiel mit den Wurfhölzern, die zuerst nach den Bauern flogen, denn der König – erkennbar an seiner roten Zackenkrone – durfte erst als letztes Holz fallen. Und damit es trotz aller freundlichen Begegnungen zu keinen Misstönen kommen konnte, stellten die Veranstalter Olaf Block , Norbert Fark, Tönne, Peter und Jürgen Stiegemann , Bernhard Richter, Michael Niehues, Rudolf Große Enking und Michael Mc Cormack jeder Partie einen Schiedsrichter zur Seite. Dieser passte nicht nur auf, dass die Regeln eingehalten wurden, sondern wusste auch, wann die nächsten Grillwürstchen, die nächste Kanne heißen Kaffees oder die nächsten Bierchen fertig waren. Und die Schiris passten ganz nebenbei auch darauf auf, dass „Luna“, der kleine Mops und aller Liebling, keines der Wurfhölzer davonschleppen konnte.

Am späten Nachmittag standen dann die Sieger fest: Die Kiebitzheider Wikinger, als Titelverteidiger angetreten, gingen diesmal leer aus. Sieger und damit Gewinner eines Grillsets wurde das Team „08/15“. Den zweiten Platz belegte „w.w1“, und auf den 3. Rang kam „Frühstück bei Stefanie“.

Dass aber auch die, die diesmal nicht auf dem Siegertreppchen standen, mit Begeisterung dabei waren, steht fest. Denn, so meldete Norbert Fark am Sonntagabend stolz: „Die Teams haben sich schon jetzt alle wieder für ‚Poppy’s Open‘ im kommenden Jahr angemeldet.“

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