Bürgermeister loben Wirtschaftlichkeit der VHS
„Erfolgreich angepasst“

Havixbeck -

Die Volkshochschule Dülmen – Haltern am See – Havixbeck (VHS) kann sich in Sachen Wirtschaftlichkeit im Vergleich zu anderen, gleich großen Volkshochschulen auf interkommunaler Ebene durchaus sehen lassen. Dieses Ergebnis wurde am Mittwoch in der Sitzung des VHS-Ausschusses in Sitzungssaal des Havixbecker Rathauses deutlich.

Donnerstag, 24.05.2012, 21:05 Uhr

Bürgermeister loben Wirtschaftlichkeit der VHS : „Erfolgreich angepasst“
VHS-Leiter Thomas Schulzek stellte den Bericht über das erste Halbjahr 2012 sowie das geplante Programm für die zweite Hälfte des Jahres vor, Foto: Maxi Krähling

Neben dem VHS-Leiter Thomas Schulzek, der den Bericht über das bereits abgelaufene erste Halbjahr 2012 sowie das geplante Programm für die zweite Hälfte des Jahres vorstellte, nahmen auch die drei Bürgermeister der VHS-Standorte an der Ausschusssitzung teil und zeigten sich mit dem Bericht über die Wirtschaftlichkeit der VHS hoch zufrieden.

„Ich möchte noch einmal betonen, dass die VHS sich nicht kaputtspart, sondern sich immer sehr erfolgreich den Veränderungen der finanziellen Rahmenbedingungen anpasst“, lobte Bodo Klimpel , Bürgermeister der Stadt Haltern am See , die Arbeit der VHS.

Wie Maria Finke vom Zentralen Controlling der Stadt Dülmen vorstellte, fanden von den 1043 geplanten Kursen der VHS tatsächlich 780 statt, was immerhin 75 Prozent ausmache. Hierbei stellten besonders die Fachbereiche Gesundheit und Sprachen den größten Anteil an durchgeführten Kursen. Zwar sind die Teilnehmerzahlen zum Vorjahr von 10 500 auf 8400 Teilnehmer geschrumpft, dennoch sieht VHS-Leiter Thomas Schulzek kein drohendes Ausbleiben von Teilnehmer in den kommenden Jahren.

„Gerade im EDV-Bereich besteht nicht mehr so ein hoher Bedarf an Kursen, etwa für Ältere. Außerdem haben wir auch nicht mehr so oft Großveranstaltungen wie Diavorträge im Programm, zu denen schon mal bis zu 500 Personen kamen“, erklärte Thomas Schulzek den Rückgang der Zahlen.

Trotz der etwas rückläufigen Zahlen erfüllt die VHS die politischen Zielvorgabe einer 100-prozentigen Kostendeckung bezogen auf das Verhältnis von Teilnehmerentgelten und Dozentenhonoraren weit über das geforderte Maß hinaus. Unter anderem durch eine Anhebung der Teilnehmerentgelte kann die VHS sogar auf ein stolzes Ergebnis von 170 Prozent der Kostendeckung in diesem Bereich blicken.

Die gesamte Kostendeckung, bei der auch eine Landesförderung von 200 000 Euro auf der Habenseite zu verzeichnen war, lag bei einem Grad von 81 Prozent (politische Zielvorgabe: mindestens 60 Prozent). Insgesamt benötigt die VHS allerdings einen Zuschuss von 163 000 Euro, den sich die drei Kommunen teilen, der Havixbecker Anteil, so Schulzek im WN-Gespräch, liege etwa zwischen 12 000 bis 15 000 Euro.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/797861?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F162%2F697683%2F739850%2F
Nachrichten-Ticker