Mexikanerin berichtet in der AFG über ihr Heimatland
Wenige besitzen viel

Havixbeck -

Vor der am Sonntag beginnenden Adveniat-Spendenaktion „Mitten unter euch“ war Brenda Irene Sánchez aus Mexiko in der Anne-Frank-Gesamtschule (AFG) zu Gast. Ulrich Jost-Blome vom Referat Weltkirche des Bistums Münster hatte den Kontakt zur Schule aufgenommen und besuchte zwei Klassen mit der Religionswissenschaftlerin.

Samstag, 01.12.2012, 06:12 Uhr

Vor der am Sonntag beginnenden Adveniat-Spendenaktion „Mitten unter euch“ war Brenda Irene Sánchez aus Mexiko in der Anne-Frank-Gesamtschule ( AFG ) zu Gast. Ulrich Jost-Blome vom Referat Weltkirche des Bistums Münster hatte den Kontakt zur Schule aufgenommen und besuchte zwei Klassen mit der Religionswissenschaftlerin.

Brenda Irene Sánchez berichtete über die sozialen Gegensätze in ihrem Heimatland und brachte die Problematik mit der Aussage auf den Punkt: „Wenigen gehört fast alles und den meisten fast gar nichts.“ Die Schüler waren beeindruckt von der Authentizität der Theologin und fragten konkret nach: „Warum muss man sich schämen, wenn der reichste Mann der Welt aus dem eigenen Land kommt?“

Sánchez berichtete vom Einfluss krimineller Drogenkartelle und Korruption, wogegen die staatliche Ordnung oftmals hilflos erscheint. In dieser Situation versuchen kirchliche Initiativen zu helfen, indem sie beispielsweise Frauen unterstützen, ihre Rechte gegenüber Behörden wahrzunehmen und diese zum Handeln gegen Unrecht zu veranlassen.

Brenda Irene Sánchez wird ihr Land bei der Eröffnung der bundesweiten Adveniat-Aktion am ersten Adventssonntag in Hildesheim vertreten.

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