Neues Buch in der Reihe „Schüler als Autoren“
Freude und Streit unter Nachbarn

Havixbeck -

Ein besonderes Buch kann in der Schul- und Gemeindebibliothek Havixbeck ausgeliehen werden. Geschrieben haben es Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule.

Dienstag, 02.07.2013, 18:07 Uhr

„Vertraute Fremde – Nachbarn in der Geschichte“. Ein neues Buch mit diesem Titel kann in der Schul- und Gemeindebibliothek Havixbeck ausgeliehen werden. Geschrieben haben es Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule, die am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten teilgenommen haben.

Tessa Frank dokumentiert die Städtepartnerschaft zwischen Havixbeck und Bellegarde und zeigt auf, wie aus den Erzfeinden Frankreich und Deutschland gute Nachbarn werden können und was eine Städtepartnerschaft zu dieser Entwicklung beitragen kann.

Niklas Bilk recherchierte den Streit über die Errichtung von Windkraftanlagen auf dem Baumberg. Ein Streit unter Nachbarn in der Region, der – so Bilk – nicht einfach zu lösen ist und der weiter andauert.

In der Arbeit von Alina Scheck und Lina Klostermann erfahren die Leser, dass es auch unter ganz normalen Nachbarn in Havixbeck zu Streitigkeiten kommen kann. Sie nennen Gründe für das Entstehen von Nachbarstreit, zeigen aber auch Wege der Lösung auf. Ihre Empfehlung: Jeder kann sich bei Streitigkeiten an den Schiedsmann der Gemeinde wenden.

Julia Oeding Erdel, Jennifer Wilkens und Luise Rieken untersuchten die Nachbarschaft zwischen den Bewohnern von Asylbewerberheimen in Havixbeck und Einheimischen. Dabei wurde deutlich, dass diese Nachbarschaft sich nicht ganz einfach gestaltet. Es gäbe zwar keinen großen Streit, aber insgesamt würde die Nachbarschaft auch nicht sehr intensiv gelebt. Die Menschen lebten mehr oder weniger nebeneinander her.

Schulleiter Dr. Torsten Habbel zeigte sich erfreut über die Autorentätigkeit seiner Schüler: „Eure Beiträge sind wichtig – auch für die Gemeinde Havixbeck. Ihr setzt euch mit den politischen Gegebenheiten vor Ort engagiert auseinander und macht dazu Vorschläge, wie sich die Dinge zum Besseren wenden können.“ Auf dieses Engagement könne ein Schulleiter nur stolz sein.

Bibliotheksleiterin Regina Meinke nahm das Buch erfreut entgegen. Auch sie bedankte sich für das gesellschaftliche Engagement der jungen Autoren. Sie wünschte dem neuen Buch viele Leser. Meinke: „Dies ist nun schon das dritte Buch, das im Rahmen des Geschichtswettbewerbes entsteht und ich kann sagen: Diese Bücher werden ausgeliehen und gelesen.“

»Diese Bücher werden ausgeliehen und gelesen.«

Regina Meinke
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