Oberstufenzentrum an der Anne-Frank-Gesamtschule
Eine App für Mitfahrgelegenheiten

Havixbeck -

Wie AFG- Schulleiter Dr. Torsten Habbel im Sozialausschuss berichtete, wurden 37 Schüler aus dem Oberstufenzentrum ins Rathaus eingeladen, um bei der Erstellung des integrierten städtebaulichen Handlungskonzepts mitzuarbeiten.

Mittwoch, 25.09.2013, 22:09 Uhr

Wie AFG- Schulleiter Dr. Torsten Habbel im Sozialausschuss berichtete, wurden 37 Schüler aus dem Oberstufenzentrum ins Rathaus eingeladen, um bei der Erstellung des integrierten städtebaulichen Handlungskonzepts mitzuarbeiten. Auch das Ortsbild von Havixbeck verändert sich – beispielsweise durch den demografischen Wandel oder durch die Verlagerung des Einzelhandels. Gemeinsam mit dem Büro Baumgart und Partner aus Bremen, der AFG und der Verwaltung wurde ein Workshop veranstaltet, in dessen Zentrum die Ortskernentwicklung sowie die Attraktivitätssteigerung von Bahnhof und Sandsteinmuseum stand.

„Denn aufgrund der Lage im ländlich geprägten Münsterland und der direkten Nähe zur Stadt Münster ergeben sich für Havixbeck Potenziale in den Bereichen Freizeit, Kultur und Tourismus in Verbindung zur Natur und Landschaft aber auch als Wohnstandort für unterschiedliche Generationen“, so Habbel.

Da die jugendliche Wahrnehmung des städtischen Raumes oft erheblich von der Sicht Erwachsener abweicht, waren die beiden Erdkunde-Grundkurse eingeladen, um aus der Perspektive von Jugendlichen die Qualitäten und Mängel von Havixbeck zu identifizieren und möglichst konkrete Ideen zu erarbeiten.

Als Vorbereitung untersuchten die Schüler fünf thematische Schwerpunkte: Ortsmitte, Verkehr und Mobilität, Freizeit und Angebote, Wohnen und Arbeiten sowie Identität.

Zu Beginn des Workshops klebten die Schüler Fotos auf Bewertungsinseln nach verschieden Themen und analysierten mit kritischen Blicken, was ihnen gefällt oder wo Handlungsfelder liegen.

Neben der Eröffnung eines Jugend-Cafés war es ein zentrales Anliegen, die Anbindung an Münster zu optimieren. Dabei entstand die Idee, eine App zu entwickeln, auf der Eltern für Jugendliche Mitfahrgelegenheiten anbieten können.

Weiterhin möchten die Jugendlichen Musikfestivals, Beach-Partys oder ein Open-air-Kino anbieten. Die Sportvereine sollten durch Event-Tage auf ihre Veranstaltungen hinweisen. Eine weitere Idee befasste sich mit der Attraktivitätssteigerung von öffentlichen Plätzen im Ortskern.

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