Tilbecker Einrichtung „in-takt“
Den Alltag meistern und erleben

Havixbeck -

Bereits das vierte Programmheft ist für die Tilbecker Einrichtung „in-Takt“ jetzt erschienen. Zum Team gehören acht Mitarbeiter, die sich um die Belange von Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen kümmern.

Donnerstag, 12.09.2013, 19:09 Uhr

Bereits das vierte Programmheft ist für die Tilbecker Einrichtung „in-Takt“ jetzt erschienen. Zum Team gehören acht Mitarbeiter, die sich um die Belange von Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen kümmern. „Wir unterstützen die Familien in der Region bei Fragen rund um das tägliche Leben wie auch bei der Freizeitgestaltung“, so Sigrid Taubenheim , Leiterin von „in-takt“. Bei der neuesten Auflage des Programms seien die Organisatoren so vorgegangen, dass auch Behinderte selber sich zurechtfinden können. „Demnächst wollen wir noch Piktogramme einsetzen, um es leichter zu machen“, so Sigrid Taubenheim.

Wobei geht es bei „in-takt“ hauptsächlich? Der Schwerpunkt des Dienstes liegt nicht nur in der Freizeitgestaltung, sondern immer auch in der Unterstützung von Familien mit deren pflegenden und betreuenden Angehörigen. „Wir schaffen für die Familienmitglieder Entlastung und Freiräume, wie auch die Teilhabe der Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben“, so Taubenheim. Heranwachsende Menschen mit einer Behinderung begleite man auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden.

Diese umfangreiche Arbeit kann das Team nicht alleine bewältigen. Dazu sind inzwischen 50 ehrenamtliche Einsatzkräfte in den Familien unterwegs, die dafür eine Aufwandsentschädigung bekommen. „Wir vermitteln diese Helfer in die Familien und schaffen vorher die Grundlagen für den Einsatz“, erklärte Sigrid Taubenheim im Gespräch mit den WN.

Gerade im Bereich Havixbeck , Nottuln und Billerbeck sei es aber immer noch schwierig, Helfer zu bekommen. Einmal pro Woche für drei Stunden sind diese Ehrenamtlichen meistens nur im Einsatz.

Mit dem „in-takt“-Angebot schafft das Stift Tilbeck in der Region Hilfe für Menschen mit Behinderung und deren Familien. „Wer Fragen hat, sei es zum Medizinischen Dienst oder zur Weiterbildung, der ist bei uns richtig“, so Taubenheim. 

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