Erweiterung „Wohnpark Habichtsbach“
Weitere 80 Häuser im Hufeisen

Havixbeck -

Schon Ende 2015 können im Baugebiet „Wohpark Habichtsbach II“ Häuslebauer den ersten Spatenstich für ihr neues Heim tätigen.

Donnerstag, 28.08.2014, 17:08 Uhr

Das neue Baugebiet „Wohnpark Habichtsbach II“ nimmt Gestalt an. 
Das neue Baugebiet „Wohnpark Habichtsbach II“ nimmt Gestalt an.  Foto: WoltersPartner

Wer zurzeit in Havixbeck bauen möchte, hat kaum noch eine Chance ein Grundstück zu bekommen, geschweige denn, er könnte sich noch eine besondere Fläche aussuchen. Dies soll sich aber in absehbarer Zeit wieder ändern. Mit der Erweiterung des „Wohngebiets Habichtsbach“ sieht es gut aus. Schon Ende 2015 können dort Häuslebauer den ersten Spatenstich für ihr neues Heim tätigen.

Die Lage des Baugebiets im sogenannten Hufeisen liegt zentral im Ortskern der Baumberge-Gemeinde. Lange Jahre haben Politik und Verwaltung auf die Weiterentwicklung an der Stelle hingearbeitet. Das erste Quartier mit rund 80 Wohngebäuden ist sehr schnell bebaut worden, und auch der Straßenausbau konnte zur Zufriedenheit der Anwohner zügig verwirklicht werden. Dies liegt auch daran, dass die Gemeinde eine Entwicklungsgesellschaft mit der Sparkasse Westmünsterland gegründet hat. Dieses Bündnis war erfolgreich. „Deshalb wird Habichtsbach II genauso fortgeführt, vorausgesetzt alle Planungen laufen so weiter und wir bekommen keine großartigen Verzögerungen während der Abwicklung“, berichtete Fachbereichsleiterin Monika Böse von der Gemeindeverwaltung. Seit Montag liegt für vier Wochen der Entwurf des Bebauungsplans „ Wohnpark Habichtsbach II“ im Rathaus aus.

Der Rat der Gemeinde hat am 3. Juli den Aufstellungsbeschluss für den Entwurf des Bebauungsplans gefasst. Damit interessierte Bürger schon einen Einblick bekommen, wie die 6,5 Hektar große Fläche bebaut werden könnte, wurde eine Planung mit den möglichen Straßen und der Anordnung der Häuser vom Planungsbüro angefertigt. Diese Ausfertigung liegt noch bis zum 25. September im Rathaus, Zimmer 111, aus.

Rund 70 bis 80 Wohngebäude könnten dort errichtet werden. Im Süden grenzt das neue Baugebiet an das Wohn- und Gewerbegebiet Hangwerfeld an. Im Westen an das bereits bestehende Gebiet Habichtsbach I und im Norden an die Ländereien des landwirtschaftlichen Betriebs. Die neue Fläche verläuft nicht, wie von vielen Bürgern gedacht, an der Altenberger Straße entlang. Der Bereich bleibt wahrscheinlich für die nächsten Jahre als Grünfläche bestehen.

Die Planungen sehen vor, dass das neue Baugebiet von der Straße „Hangwerfeld“, in Höhe Netto-Markt an der Schützenstraße, aus erschlossen wird. „Dadurch entzerrt sich auch der Bauverkehr“, so Böse. Eine zweite Zufahrt ist durch das fertiggestellte Baugebiet vorgesehen. Auf dieser Wegeachse ist bereits die notwendige Kanaltrasse in Richtung Klärwerk verlegt worden.

Wie die Kommunalpolitik mit der Aufteilung des Baugebiets umgehen möchte, ist öffentlich noch nicht bekannt. Am Dienstagabend hat ein Treffen vor Ort stattgefunden.

Es bleibt auch die Frage offen, ob die seit vielen Jahren diskutierte Verbindungsstraße zwischen Schützenstraße und Altenberger Straße jetzt mit angepackt wird.

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