Übermittagbetreuung bleibt im Marienstift
Feste Bleibe für die Tonni-Kids

Havixbeck -

Bei den Tonni-Kids werden derzeit 40 Mädchen und Jungen aus dem ersten bis vierten Schuljahr von 11.30 bis maximal 14 Uhr betreut, in den Ferien von 8 bis 14 Uhr.

Montag, 06.04.2015, 17:51 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 01.04.2015, 18:29 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 06.04.2015, 17:51 Uhr
Am großen Garten des Marienstifts Droste zu Hülshoff haben die Tonni-Kids längst besonderen Gefallen gefunden. Auch künftig können sie dort spielen, denn Elternverein und Seniorenheim gingen eine dauerhafte Kooperation ein.
Am großen Garten des Marienstifts Droste zu Hülshoff haben die Tonni-Kids längst besonderen Gefallen gefunden. Auch künftig können sie dort spielen, denn Elternverein und Seniorenheim gingen eine dauerhafte Kooperation ein. Foto: Ansgar Kreuz

Was ursprünglich als Übergangslösung gedacht war, wird zu einer Dauereinrichtung. Die Übermittagbetreuung Tonni-Kids wird im Marienstift Droste zu Hülshoff fest ihr Zuhause haben. Darauf verständigten sich jetzt der Elternverein Übermittagbetreuung und die Leitung des Marienstifts. Zuvor waren die Tonni-Kids im Krögerheim untergebracht, aus dem sie im Vorfeld von dessen Abbruch im März 2013 ausgezogen sind.

Im Laufe der zurückliegenden zwei Jahre haben sich die Beteiligten sehr aneinander gewöhnt. Tobias Vormann, Geschäftsführer des Marienstifts Droste zu Hülshoff, sieht in der Kooperation Vorteile für beide Seiten. „Für die Bewohner ist das super, da immer Action in der Bude ist“, berichtet Vormann. Die Senioren würden sich darüber freuen, wenn die Mädchen und Jungen im Garten spielen oder im Haus unterwegs sind.

„Die Lage ist ideal, ganz in der Nähe der Schule und sehr zentral“, blickt Nadine Hecker-Lovricic, Vorsitzende des Vereins Übermittagbetreuung, aus Elternsicht auf die Zusammenarbeit. „Man hat hier feste Ansprechpartner, die Kooperation passt wunderbar.“

Bei den Tonni-Kids werden derzeit 40 Mädchen und Jungen aus dem ersten bis vierten Schuljahr von 11.30 bis maximal 14 Uhr betreut, in den Ferien von 8 bis 14 Uhr. Zwei Räume im Untergeschoss des Marienstifts werden für das Mittagessen, zum Spielen und zum Hausaufgaben machen genutzt. Im großen Saal des Sandstein-Gebäudes steht zudem eine Spielecke zur Verfügung.

„Und der große Garten, der ist einfach traumhaft“, schließt Betreuerin Marion Paetz die Aufzählung ab. Dies bekräftigen ihre Kolleginnen Heidi Bozelie, Annette De Manna und Conny Rendels.

Das Miteinander von Marienstift und Tonni-Kids geht über die Bereitstellung der Räumlichkeiten hinaus. „Wir haben die Patenschaft für zwei Bewohnerinnen übernommen“, erzählt Marion Paetz im WN-Gespräch. Gemeinsam werde gebastelt, gekocht, gesungen und gespielt. „Das ist für alle Beteiligten eine gute Sache.“

Dies sieht Marienstift-Geschäftsführer Tobias Vormann ebenso. Auf diese Weise könnten Kinder Ängste und Vorbehalte gegenüber pflegebedürftigen Menschen abbauen. Das gemeinsame Sommerfest oder der lebendige Adventskalender trügen dazu bei. „Wir wollen unsere gemeinsamen Aktivitäten noch intensivieren“, kündigte Tobias Vormann an.

Die Plätze bei der Übermittagbetreuung Tonni-Kids sind seit Jahren sehr begehrt. „Wir sind flexibel von der Ein- bis Fünf-Tage-Betreuung“, nennt Nadine Hecker-Lovricic einen der Gründe, warum sich Eltern für diese Form der Betreuung entscheiden. Erreichbar ist der Elternverein per E-Mail: tonnikids@web.de.

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