Nachbarschaft „An der Aa“
Eine schöne Tradition feiert Jubiläum

Hohenholte -

Zum 25. Mal stellte die Nachbarschaft „An der Aa“ einen Maibaum auf. Das Jubiläum wurde gebührend gefeiert.

Donnerstag, 05.05.2016, 12:05 Uhr

Die Nachbarn „An der Aa“ trafen sich auch in diesem Jahr wieder in großer Zahl zu ihrem schon traditionellen Maibaumfest.
Die Nachbarn „An der Aa“ trafen sich auch in diesem Jahr wieder in großer Zahl zu ihrem schon traditionellen Maibaumfest. Foto: Sara Schudy

Stolzes Jubiläum: Zum 25. Mal wurde jetzt der Maibaum der Nachbarschaft „An der Aa “ in Hohenholte errichtet. Nachdem im Dezember 1990 erstmals ein geschmückter Tannenbaum den Wendehammer der Nachbarschaft zierte, hatte Werner Schudy die Idee, an derselben Stelle einen Maibaum zu errichten. Das gestaltete sich zunächst ein wenig schwierig, da alle unerfahren in diesen Dingen waren. Doch nach erfolgreichem Abschluss wurde ein schönes Fest unter dem grünen Kranz gefeiert. Ein guter Grund, um diese Aktion im Folgejahr zu wiederholen.

Beschlossen wurde, dass nicht immer die Familie Schudy Ausrichter der Feier sein müsse, und so entstand die Patenschaft für den Maibaum. Derzeit zählen zur Nachbarschaft 13 Familien, die sich jährlich abwechseln. In den 25 Jahren waren immer alle Familien „mit Kind und Kegel“ dabei. Auch wenn die Kleinen inzwischen erwachsen geworden sind, führen sie doch diese Tradition weiter und sind immer gerne dabei.

Ein Winterquartier für den Baum musste auch geschaffen werden, so wurde er in den ersten Jahren bei Firma Tigger und später bei der Familie Sundorf eingelagert. Hier bekommt er auch, wenn nötig, durch die Malerfirmen Krawinkel und Schudy einen neuen Anstrich.

Auf dem Wendehammer „An der Aa“ steht wieder der Maibaum.

Auf dem Wendehammer „An der Aa“ steht wieder der Maibaum. Foto: Sara Schudy

Am Tag der Aufrichtung, so auch in diesem Jahr, wird der Maibaum von den Männern nebst Kindern geholt, während die Frauen den Kranz aus Stroh binden. Anschließend wird gemeinsam Kaffee getrunken, und dann wird der Maibaum aufgerichtet. Am Abend holt dann jede Familie Salat oder Brot und ihr Geschirr, und es wird gemeinsam gegrillt. Zu späterer Stunde wird manchmal noch Flunkiball gespielt oder eine Nachtwanderung gestartet und auf jeden Fall ein Lagerfeuer entzündet, an dem alle bis spät in die Nacht sitzen, erzählen oder singen.

In diesem wie auch im Jahr 2011, dem Jubiläumsjahr 20 Jahre Maibaumrichten, wurden Filme, Dias und Fotos aus den ersten Jahren gezeigt, die alle begeisterten. Die Familie Dieker, die in diesem Jahr Maibaumpate war, hatte anlässlich der Jubiläumsfeier ein besonderes Essen bestellt und den Maibaum mit einer Plakette geschmückt. Im September oder Oktober wird er wieder abgebaut und „eingemottet“ – bis dahin schmückt er den Wendehammer „An der Aa“.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3980363?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F162%2F4849039%2F4849047%2F
Nachrichten-Ticker