Tilbecker Herbstkirmes
„Die Stimmung ist so nett“

Havixbeck -

Das große Angebot an Spielständen, Musik und Tanzvorführungen sowie die Leckereien auf der Schlemmermeile machten die Tilbecker Herbstkirmes zu einem besonderen Erlebnis.

Montag, 19.09.2016, 18:09 Uhr

Ein großes Spieleparadies boten die zahlreichen Stationen auf dem Freigelände des Stiftes Tilbeck. Die Kinder hatten viel zu tun und die Eltern konnten beruhigt zuschauen.
Ein großes Spieleparadies boten die zahlreichen Stationen auf dem Freigelände des Stiftes Tilbeck. Die Kinder hatten viel zu tun und die Eltern konnten beruhigt zuschauen. Foto: Maxi Krähling

„Bitte noch eine Runde“, schaute ein kleines Mädchen ihren Papa mit großen Augen an. „Na gut“, sagte der und besorgte schnell einen weiteren Chip für das Karussell. Warum auch nicht – immerhin war Sonntag, das Wetter war schön, wer kann schon solchen Augen widerstehen und das Wichtigste: Es war Tilbecker Herbstkirmes .

Mit dieser Einstellung schlenderten wohl die meisten der vielen Besucher über das Fest auf dem Gelände des Stiftes Tilbeck . „Ich wusste gar nicht, dass das hier so groß aufgezogen wird“, zeigte sich Familienvater Peter Schöne begeistert. Mit seiner Frau und dem kleinen Sohn war er zum ersten Mal zur Herbstkirmes gekommen. Aber es soll nicht das letzte Mal gewesen sein. Verständlich, denn das Angebot an Spielständen , Musik und Tanzvorführungen sowie den Leckereien auf der Schlemmermeile ließ sich sehen.

Nach dem morgendlichen Freiluftgottesdienst auf der Bühne vor den Werkstätten, traten dort den ganzen Tag über verschiedene Bands, Kindertanzgruppen oder der Kinder- und Jugendzirkus Alfredo aus Hiltrup auf.

Tilbecker Kirmes bietet viel für die Familie

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  • Foto: Maxi Krähling
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Vor allem die vielen Spielstände erfreuten sich bei den jüngsten Besuchern großer Beliebtheit. Das Vorbereitungsteam hatte in diesem Jahr zum ersten Mal die Kletterwand „The Rock“ nach Tilbeck geholt.

Unerschrocken ließen sich selbst die kleinsten Kletterer in den Gurten anschnallen und nahmen die knapp neun Meter hohe Wand in Angriff. Manche Eltern bibberten etwas, wenn der ein oder andere Griff daneben ging. Aber jeder Junior landete sicher in den Seilen der Helfer. Für kleines Geld gab es diesen Kletterspaß oder traditionelle Spiele wie Dosenwerfen, Kühe melken oder Hau den Lukas.

So manch männlicher Ehrgeiz wurde beim Puzzeln mit dem Minibagger geweckt. So waren beinahe mehr Väter oder baggerfreudige Männer auf dem Sitz zu sehen, als die jüngere Generation. Wer besser baggerte, lässt sich kaum sagen.

Dem Vorbereitungsteam war es im Vorfeld wichtig, jeden Menschen, ob mit Behinderung oder ohne, als Gast oder als Helfer beim Fest in Tilbeck zu berücksichtigen. Deshalb halfen viele Tilbeck-Bewohner bei manchen Spielständen mit, forderten aber auch selbst ihr Glück im Spiel heraus.

Wie beim Stand der DLRG. „Hier geht’s um‘s Glück“, erklärte Friedhelm Brockhausen einem Bewohner das angebotene Spiel. Der zückte sofort sein Portemonnaie und kaufte gleich zwei Spielrunden, bei denen er seine Wunschzahl auf einem Brett mit umgedrehten, beschrifteten Holzklötzchen herausfinden musste. Reine Glückssache. Aber selbst bei keinem Treffer gab es einen Trostpreis.

Wer müde vom Spielen war, stärkte sich auf der Schlemmermeile. „Leider ist das Apfelmus schon aus, aber auch ohne schmecken die Reibeplätzchen ganz vorzüglich“, nickten Gabi und Heinz Hoffmann aus Steinfurt. Sie kommen jedes Jahr nach Tilbeck. „Weil die Stimmung so nett ist“, so das Ehepaar.

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