THW-Fachgruppe
Hunde suchen Vermisste

Havixbeck -

Das THW stellte an diesem sonnigen Tag die Fachgruppe Ortung, bestehend aus der biologischen Ortung mit den Rettungshunden und der technischen Ortung, vor.

Donnerstag, 30.03.2017, 06:03 Uhr

Die THW-Fachgruppe Ortung demonstrierte den Mitgliedern des Retriever-Clubs, wie die Rettungshunde zur Vermisstensuche in einem Trümmerfeld eingesetzt werden.
Die THW-Fachgruppe Ortung demonstrierte den Mitgliedern des Retriever-Clubs, wie die Rettungshunde zur Vermisstensuche in einem Trümmerfeld eingesetzt werden. Foto: THW

Mitglieder der Bezirksgruppe Münsterland des Deutschen Retriever- Clubs (DRC) und der Fachgruppe Ortung des Technischen Hilfswerks (THW), Ortsverband Havixbeck, trafen sich auf dem THW-Übungsgelände in Münster-Handorf. Wilhelm Waterkotte, DRC-Ausbilder, und Stephan Mondry , Gruppenführer der Fachgruppe Ortung, hatten das Treffen gemeinsam vorbereitet.

Das THW stellte an diesem sonnigen Tag die Fachgruppe Ortung, bestehend aus der biologischen Ortung mit den Rettungshunden und der technischen Ortung, vor. Gezeigt wurden unter anderem das akustische Ortungsgerät mit seismischen Sensoren und die optischen Ortungsgeräte wie Endoskopkamera, Searchcam und Nachtsichtgerät. „Die technischen Geräte und die vorrangig in der Trümmersuche ausgebildeten Rettungshunde unterstützen und ergänzen die Arbeit der THW-Mannschaften bei der Vermisstensuche“, erläutert THW-Zugführer Benedict Hülsken in einer Pressemitteilung.

Die speziell ausgebildeten Rettungshundeteams werden für Einsätze im Bereich des Zivil- und Katastrophenschutzes zur Ortung verschütteter und vermisster Personen eingesetzt. Unterstützt werden beispielsweise Feuerwehr, Polizei und andere Katastrophenschutzorganisationen in schwierigen und großen Schadenslagen bei Einsätzen im Münsterland, aber auch bundesweit und sogar international.

Besondere Aufmerksamkeit wurde bei den Treffen den Rettungshunden gewidmet. So wurden auf dem weitläufigen THW-Übungsgelände, das an diesem Tag auch von der Feuerwehr Münster genutzt wurde, die Rettungshunde der Fachgruppe Ortung vorgestellt. Die einzelnen Ausbildungsschritte für die Rettungshunde zur Trümmer- und Flächensuche wurden von den Hunden Ash (Labrador Retriever), Flo (Schäferhund), Chili (Magyar Vizsla), Romy (Flat-Coated Retriever) und Belana (Golden Retriever) gezeigt und von der THW-Ortsbeauftragten Dr. Christiane Bettin erläutert.

Am Ende der Veranstaltung zeigte Truppführer und Ausbilder Detlef Jungk den DRC-Gästen eine Personensuche unter simulierten Einsatzbedingungen. Sein ausgebildeter Rettungshund Hado (Magyar Vizsla) suchte auf einem Trümmerkegel und in der Fläche nach mehreren vermissten Personen.

„Der gemeinsame Tag war ein voller Erfolg für alle Beteiligten“, so Benedict Hülsken. „Es konnten neue Kontakte zwischen DRC und THW geknüpft und bereits bestehende weiter ausgebaut werden.“ So werden derzeit drei THW-Rettungshunde bei der Bezirksgruppe Münsterland im Bereich Begleithunde und Dummyarbeit ausgebildet und geführt.

„Von diesem Austausch an Informationen können alle Beteiligen nur profitieren und es zeigt sich die Verbundenheit zwischen Mensch und Hund, nicht nur bei den Retrievern“, berichtet THW- Gruppenführer Stephan Mondry.

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