Kultur
„Hier stehe ich – #Here I stand“

Havixbeck -

Eine neue Ausstellung im Sandstein-Museum widmet sich Martin Luther und der Reformation.

Montag, 01.05.2017, 15:05 Uhr

Zum Reformationsjubiläum wird ab Freitag (5. Mai) im Sandstein-Museum in Havixbeck die Ausstellung „#Here I stand“ mit 30 großformatigen Postern gezeigt. Mit modernen, wissenschaftlich fundierten und attraktiv gestalteten Infografiken werden die Vorgeschichte und die Auswirkungen der Reformation dargestellt.

Der Titel ist die englische Übersetzung von Luthers Satz „Hier stehe ich“. Der englische Titel erklärt sich daraus, dass die Ausstellung ursprünglich in den USA gezeigt wurde. Das Hashtag-Zeichen „#“ weist auf die moderne Form der Kommunikation in den sozialen Netzwerken hin. Denn das Besondere von „#Here I stand“ ist auch die Digitalversion, die weltweit Nutzern per Mausklick zur Verfügung steht.

Die Ausstellung wurde vom Deutschen Historischen Museum in Berlin entwickelt. Die Präsentation in Havixbeck geschieht in Zusammenarbeit mit dem Ökumenischen Arbeitskreis der beiden Havixbecker Kirchengemeinden.

Ausgehend von der Biografie Martin Luthers wird ein Blick in die Zeit vor der Reformation geworfen. Anschließend richtet die Schau ihren Blick auf die reformatorische Dynamik, die sich nach Luthers Veröffentlichung seiner 95 Thesen gegen den Ablasshandel entspann, und behandelt zentrale Fragen der Reformationsgeschichte. Was war eigentlich das Neue an Luthers Theologie? Was passierte in Wittenberg 1517? Wie verbreitete sich die neue Lehre? Welche Auswirkungen sind bis heute unübersehbar?

Ein weiterer Fokus behandelt die Ausbreitung des Protestantismus weltweit. Nicht zuletzt wird die Frage geklärt, was der Bürgerrechtler Martin Luther King mit seinem Namensvetter, dem deutschen Reformator Martin Luther gemeinsam hat.

Eine weitere Besonderheit ist, dass „#Here I stand“ auch als kostenlose App zur Verfügung steht, mit der zum Beispiel Kinder und Jugendliche spielerisch eine Rallye durch die Poster-Ausstellung machen können (www.here-i-stand.com).

Die Ausstellung wird am kommenden Freitag (5. Mai) um 19.30 Uhr im Sandstein-Museum eröffnet. Zur Einführung spricht Pfarrer Dr. Oliver Kösters.

Gruppen aus den Kirchengemeinden, Schulklassen, aber auch Einzelpersonen sind eingeladen, sich diese besondere Ausstellung anzuschauen. Die Ausstellung ist bis zum 2. Juli im Sandstein-Museum zu sehen.

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