Sandstein-Museum
Neue Aufgaben – neue Stelle

Havixbeck -

Die zukünftige Koordinierungsstelle für regionale Baukultur im Baumberger-Sandstein-Museum soll vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe jährlich mit 50.000 Euro gefördert werden. Dafür sprach sich der LWL-Kulturausschuss aus.

Mittwoch, 03.05.2017, 17:05 Uhr

Eine Koordinierungsstelle für regionale Baukultur soll im Baumberger-Sandstein-Museum eingerichtet werden.
Eine Koordinierungsstelle für regionale Baukultur soll im Baumberger-Sandstein-Museum eingerichtet werden. Foto: Ansgar Kreuz

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) wird ab 2018 die zukünftige Koordinierungsstelle für regionale Baukultur im Baumberger-Sandstein-Museum in Havixbeck mit jährlich 50.000 Euro unterstützen. Das haben die Kulturpolitiker im LWL am Mittwoch bei ihrer Sitzung in Detmold befürwortet. Endgültig entscheiden wird der LWL-Landschaftsausschuss am 19. Mai.

Die geplante Koordinierungsstelle für regionale Baukultur passe gut zu den Zielen der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur, so LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale : „Die Diskussion über Baukultur in die Öffentlichkeit zu tragen, um das Bewusstsein für baukulturelle Identität zu fördern, dafür wird das Sandstein-Museum ein starker Partner in unserem Bündnis für regionale Baukultur in Westfalen sein.“ Von Havixbeck ausgehend sollen professionelle, institutionelle und bürgerschaftlich engagierte Initiativen im westlichen Westfalen in ihrer Arbeit unterstützt und miteinander vernetzt werden, so die Beschlussvorlage.

Die bestehenden Museumsräumlichkeiten auf dem Gelände des ehemaligen Rabertshofs sollen baulich umgestaltet und erforderliche räumliche Kapazitäten für Veranstaltungen geschaffen werden. Zur nachhaltigen personellen Sicherung der Aufgaben im Bereich der Koordinierungsstelle sei die Schaffung einer neuen Personalstelle vorgesehen.

Die Wissensvermittlung auf verschiedenen Ebenen stehe im Zentrum, so die Kulturdezernentin. Es gehe um den Ausbau zum außerschulischen Lernort mit örtlichen und überörtlichen Kooperationspartnern und die Etablierung als außeruniversitärer Lernort, z.B. in der Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Köln.

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