Schüler diskutieren mit Peter Maffay
„Im Leben auch zufrieden sein“

Havixbeck -

„Spaß ist etwas, das man im Leben unglaublich gut gebrauchen kann.“ So beantwortete der Musiker und Sänger Peter Maffay (67) eine Frage einer Schülerin während der Schüler-Pressekonferenz im Medienhaus Aschendorff.

Freitag, 05.05.2017, 15:05 Uhr

Im Gespräch mit Peter Maffay (l.) waren AFG-Schülerzeitungschefredakteurin Theresa Hülsmann und AFG-Lehrer Robert Hülsbusch im Medienhaus Aschendorff.
Im Gespräch mit Peter Maffay (l.) waren AFG-Schülerzeitungschefredakteurin Theresa Hülsmann und AFG-Lehrer Robert Hülsbusch im Medienhaus Aschendorff. Foto: Lasse Thoms

Zu der Pressekonferenz waren auch einige Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule Havixbeck ( AFG ) extra von „Klasse“-Projektleiterin Doerthe Rayen eingeladen worden. Außerdem kamen im Zuge des „Klasse!“-Zeitungsprojektes Schüler von drei weiteren Schulen nach Münster , um den bekannten Musiker Peter Maffay Fragen zu stellen.

Der Schwerpunkt lag dabei auf der „Peter-Maffay-Stiftung“, die hilfsbedürftigen, mitunter traumatisierten Kindern, hilft. Dazu wurden bisher Standorte in Deutschland, Spanien sowie Rumänien aufgebaut. Diese Einrichtungen werden durch Spenden finanziert. Dort können die Kinder „therapeutische Ferien“ verbringen, eine Pause von ihrem Schicksal nehmen, wie Maffay es ausdrückte.

Dabei sei ein intaktes Umfeld sehr wichtig, die Natur könne als „Doktor“ wirken. Die Schülerinnen und Schüler stellten im Verlauf der Veranstaltung viele verschiedene Fragen an den rührigen Maffay, die dieser sehr offen und ausführlich beantwortete.

Die interessierten Schüler hatten so die Möglichkeit, viel über das soziale Engagement des Musikers zu erfahren. Die Schüler der AFG hatten, wie alle anderen auch, die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Eine der Frage war, welchen Rat Peter Maffay einem Jugendlichen heutzutage geben würde. „Ich glaube, dass man versuchen soll, im Leben zufrieden zu sein“, so Maffay. Auch riet er, Jugendliche sollten neugierig bleiben. Auch Musik spielte bei einigen Fragen eine Rolle.

So könne Musik als Brücke zwischen verschiedenen Sprachen dienen und diene zur Verarbeitung von Eindrücken. Maffay: „Wenn es weh tut, ist man kreativer.“ So gab er den Schüler mit seinen Antworten auch zu denken.

Musik habe auch etwas Ernstes. Aus diesem Grund verneinte Maffay auf die Frage, ob er für die Anwesenden singen könne. Dafür brauche er Vorbereitung, wie er erläuterte. Maffay fügte hinzu: „Heute bin ich zum Quatschen gekommen.“

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