Jugendorchester Havixbeck
Thema: „Kultur in Europa“

Havixbeck -

Das Jugendorchester Havixbeck nahm am zweiten Europäischen Wettbewerb für Blasorchester in der Luxemburger Philharmonie teil. Dieser wurde von der Union Grand-Duc Adolphe organisiert und zog verschiedene Orchester aus Belgien, Italien, Luxemburg und Deutschland in die Luxemburger Philharmonie.

Freitag, 05.05.2017, 18:05 Uhr

Jugendorchester Havixbeck: Überraschend gewannen die jungen Musiker und Musikerinnen den 2. Platz in der Kategorie Harmonie Orchester mit 92,7 Punkten.
Jugendorchester Havixbeck: Überraschend gewannen die jungen Musiker und Musikerinnen den 2. Platz in der Kategorie Harmonie Orchester mit 92,7 Punkten. Foto: Musikschule Havixbeck

Am vergangenem Wochenende nahm das Jugendorchester Havixbeck am zweiten Europäischen Wettbewerb für Blasorchester in der Luxemburger Philharmonie teil. Dieser wurde von der Union Grand-Duc Adolphe organisiert und zog verschiedene Orchester aus Belgien, Italien, Luxemburg und Deutschland in die Luxemburger Philharmonie.

Überraschend belegten die jungen Musiker und Musikerinnen den zweiten Platz in der Kategorie Harmonie Orchester mit 92,7 Punkten. Mit diesem Erfolg wurde der lange Weg mit intensiven Proben, einem Konzert im Billerbecker Dom und nicht zuletzt die gut überlegte Stückeauswahl belohnt. Zudem fand somit die mit dem Wettbewerb verbundene Orchesterfahrt nach Luxemburg einen feierlichen Abschluss. Ihr Musikprogramm stand unter dem Titel „Kultur in Europa : Schauspiel – Malerei – Literatur: Inspirationsquellen für Kompositionen“.

Das Entstehen von Musik als Kunstform bildete den Rahmen für den Vortrag des Orchesters und beeindruckte nicht nur die Wettbewerbsjury. Bereits nach dem Konzert im Billerbecker Dom wurde der aktuelle Zeitbezug zur Entwicklung in Europa wie auch die Emotionalität der Stücke hoch gelobt, berichtet Franziska Francke von der Musikschule.

Zu Beginn erklang das Werk „Respekt“ des türkischen Komponisten Betin Günes . Günes arrangierte aus der ehemaligen Schauspielmusik des gleichnamigen Musiktheaters eine Fassung für symphonisches Blasorchester. In diesem Werk appelliert der Komponist an gesellschaftliche Werte, wie gegenseitige Achtung und Respekt, sowie an die Menschenwürde.

„Capriccio“, eine Komposition des Belgiers Christiaan Janssen, war das Pflichtstück des Wettbewerbs. Die Inspiration zu diesem Werk fand der Komponist im Gemälde „Capriccio“ des Malers Giovanni Paolo Pannini aus dem Jahr 1755. Das Gemälde ist ein Ausdruck antiker Baukunst und römischer Kultur. Der Komponist selbst saß beim Auftritt des Orchesters im Zuschauerraum und gratulierte nachher zu dessen beeindruckendem Erfolg. Den Abschluss bildete das expressive Werk „Dona nobis pacem“ des englischen Komponisten Martin Ellerby. Es ist eine musikalische Interpretation der sechsbändigen Kriegsmemoiren „The second world war“ des britischen Premierministers Sir Winston Churchill. Am Ende des Vortrages des Jugendorchesters, stand der eindringliche Appell an die Menschlichkeit und die Bewahrung des Friedens in Europa und der Welt.

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