Feuerwehrübung
Gelungene Menschenrettung

Havixbeck -

Sehr zufrieden war Christian Menke, Leiter der Feuerwehr Havixbeck, mit dem, was seine Kameraden in der Bauerschaft Brock ablieferten. Dort gab es eine Übung auf einem Pferdehof.

Montag, 22.05.2017, 21:05 Uhr

Ein anstrengender Job: Nach dem Einsatz mit den Atemschutzgeräten ist es wichtig, dass die Feuerwehrleute ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen.
Ein anstrengender Job: Nach dem Einsatz mit den Atemschutzgeräten ist es wichtig, dass die Feuerwehrleute ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Foto: Iris Bergmann

Es ist ein idyllischer Samstagnachmittag auf dem Pferdehof der Familie Trappe in der Bauerschaft Brock. Die Tiere weiden friedlich. Doch dann: Aus der Werkstatt in der großen Scheune und auch aus der Scheune selbst, in der Strohballen lagern, dringt dichter Qualm. Es brennt. Notruf 112, die Feuerwehr muss sofort kommen. Zwei Mitarbeiter werden vermisst, wahrscheinlich sind sie in der Werkstatt.

Exakt 14 Minuten später ist das erste Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Havixbeck vor Ort, im Abstand von zwei bis drei Minuten folgen weitere, auch aus Hohenholte und sogar ein Tanklöschfahrzeug mit 4000 Litern Löschwasser an Bord aus Nottuln.

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Die Feuerwehrleute merken schnell: Dies ist „nur“ eine Alarmübung. Doch sie bleiben konzentriert, machen ihren Job. Als Beobachter am Rand stehen der stellvertretende Kreisbrandmeister Matthias Heuermann sowie stellvertretender Bürgermeister Fred Eilers und natürlich zahlreiche Hofbewohner und deren Gäste. Der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Havixbeck, Christian Menke, und sein Stellvertreter Lars Martin waren bereits vor Ort. Sie hatten die Vorbereitungen koordiniert.

Mit voller Ausrüstung und Atemschutzmaske tasten sich zwei Feuerwehrleute in die verqualmte Werkstatt zu den zwei vermissten Personen durch. Währenddessen schließen die anderen Kameraden schon das Hauptrohr am Hydranten des Löschteiches an, von dem aus weitere Rohre abzweigen. An deren Ende stehen jeweils zwei Feuerwehrleute, die mit dem kraftvollen Wasserstrahl auf die Scheune zielen. Und bald kommt die Meldung: „Menschen gerettet, Feuer aus, Alarmübung beendet.“ Glückliche Gesichter überall.

Auch bei Gemeindebrandinspektor Christian Menke. „Ich bin sehr, sehr zufrieden“, freut er sich. 14 Minuten brauchte das erste Fahrzeug bis zum Einsatzort im Außenbereich der Gemeinde. Nach 20 Minuten stand die Wasserversorgung, und fünf Minuten danach war die erste Person gefunden und in Sicherheit.

Stellvertretender Bürgermeister Fred Eilers zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Feuerwehr. Das konnte Pressesprecher Ingo Spindelndreier, in diesem Einsatz Gruppenführer, nur bestätigen. Feuerwehrarbeit sei mehr als ein Hobby, sie sei verantwortungsvoll und nehme viel Zeit in Anspruch. „Aber unsere Gemeinschaft ist auch etwas Besonderes.“

Und eben diese Gemeinschaft wurde noch nach der Übung und der Manöverkritik bei Grillwurst und kühlen Getränken gelebt.

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