Neues Netzwerk
„Älter werden in Havixbeck“

Havixbeck -

Ein neues Netzwerk hat sich gebildet: „Älter werden in Havixbeck“ verbindet alle Einrichtungen, Organisationen und Vereine, die sich um die älter werdende Generation kümmern.

Sonntag, 23.07.2017, 21:07 Uhr

An der Entstehung und Umsetzung der Broschüre haben mitgewirkt (v.l.): Angelika Gromöller (Füreinander-Miteinander), Heinz Dziatzko (Möbelmagazin), Maria-Lena Högel (Sanamed Pflegeteam) und Tobias Vormann (Marienstift).
An der Entstehung und Umsetzung der Broschüre haben mitgewirkt (v.l.): Angelika Gromöller (Füreinander-Miteinander), Heinz Dziatzko (Möbelmagazin), Maria-Lena Högel (Sanamed Pflegeteam) und Tobias Vormann (Marienstift). Foto: Maxi Krähling

Havixbeck hat ein neues Netzwerk. „Älter werden in Havixbeck“ lautet der Name. Es ist ein Zusammenschluss von professionellen Anbietern und ehrenamtlichen Organisationen aus den Reihen der Altenhilfe, der Pflege, sozialer und kirchlicher Einrichtungen sowie Vereinen und Initiativen. Es geht um die ganzheitliche Versorgung.

Ziel ist es, älter werdende Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen zu informieren und zu beraten. „Alle Netzwerkpartner wissen voneinander und können bei Bedarf an die richtige Stelle verweisen und weiterleiten. Neben der Feststellung, welche Angebote es überhaupt für ältere Menschen in Havixbeck gibt, haben wir uns überlegt, wie wir diese am besten gebündelt zeigen können“, erklärt Tobias Vormann , Einrichtungsleiter des Marienstifts.

Bei einem Großtreffen mit fast allen Netzwerkpartnern konnte jetzt das erste Ergebnis dieser Überlegung präsentiert werden. Sämtliche Informationen, Ansprechpartner und Kontaktadressen finden sich nun übersichtlich zusammengestellt in einer Broschüre. „Älter werden in Havixbeck“, lautet auch hier der Titel.

So finden sich in der 43-seitigen Broschüre informative Zusammenfassungen der Leistungen stationärer und teilstationärer sowie ambulanter Angebote wie des Marienstifts, der Caritas Tagespflege oder des Pflegedienstes Sanamed.

Außerdem stellen sich Vereine wie „Füreinander-Miteinander“, „Essen auf Rädern“ oder die Haushaltshilfe von Sanamed vor, deren Fokus auf unterstützenden und betreuenden Angeboten im Alltag liegen. Des Weiteren nehmen beratende Institutionen einen großen Teil der Broschüre ein: etwa aus der Pflege- und Wohnberatung, der Hospizbewegung oder des Palliativnetzwerkes des Kreises Coesfeld.

Aber auch das Freizeitangebot für Senioren in Havixbeck fehlt nicht. So stellen sich sowohl die katholische als auch die evangelische Kirchengemeinde mit ihren Aktivitäten für ältere Menschen vor. Auch mit dabei das Sportangebot für Senioren des Sportvereins Gelb-Schwarz Hohenholte oder die AWO.

Zudem finden sich wichtige Adressen aus dem Gesundheitsbereich. Neben Informationen zu den ortsansässigen Ärzten stellen sich auch die Selbsthilfegruppe für Multiple-Sklerose-Betroffene und die Schmerzselbsthilfegruppe vor.

Doch mit der fertigen Broschüre ist die Arbeit des Netzwerkes nicht getan. „Für eine weitere Auflage möchten wir niemanden ausschließen. Vereine und Institutionen, die sich ebenfalls dem Netzwerk anschließen und in der Broschüre erscheinen möchten, sind herzlich willkommen“, erklärt Angelika Gromöller , Vorsitzende des Vereins „Füreinander-Miteinander“.

Des Weiteren liegt den Netzwerkpartnern daran, ein regelmäßiges Angebot für ältere Menschen in Havixbeck zu etablieren. Ein Vortrag des Palliativnetzwerkes, ein Malprojekt oder ein Kochkurs mit Fokus auf der richtigen Ernährung im Alter waren erste Ideen beim jüngsten Treffen. Diese müssen jetzt weiter ausgefeilt werden. „Jeder, der Ideen hat, darf sich gerne melden. Es geht darum, die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen“, so Angelika Gromöller.

Ab sofort liegen die Broschüren bei den Netzwerkpartnern kostenlos zum Mitnehmen aus. Auch in Apotheken, Arztpraxen und in den Kirchen sind sie zu finden. Ansprechpartnerinnen sind: Angelika Gromöller unter der Rufnummer 0 25 07/54 12 13 und Elisabeth Geimer unter der Rufnummer 0 25 07/98 28 94.

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