Grillnachmittag im Marienstift
Mit der Resonanz „mehr als zufrieden“

Havixbeck -

Die Gäste fanden ein Buffet vor, das keine Wünsche übrig ließ. Nur ein paar mehr Havixbecker wünschten sich die Organisatoren von INCA+ als Teilnehmer am internationalen Grillnachmittag.

Montag, 14.08.2017, 20:08 Uhr

Ein reichhaltiges Buffet lud die Gäste unterschiedlicher Nationalität und die Havixbecker zum gemeinsamen Schmaus im Garten des Marienstiftes ein.
Ein reichhaltiges Buffet lud die Gäste unterschiedlicher Nationalität und die Havixbecker zum gemeinsamen Schmaus im Garten des Marienstiftes ein. Foto: Marita Strothe

„Integration heißt auf Dauer, sich zu ergänzen“, unterstrich am Sonntag Majda Mchiche von der INCA-Gruppe „Freizeit und Kultur“. Im Garten des Marienstifts klappte das an diesem Spätnachmittag zumindest auf kulinarischem Gebiet schon einmal sehr gut und wurde zudem mit netten Gesprächen und Begegnungen zwischen Menschen aus aller Welt bereichert.

Der Duft von Grillfleisch lockte zum gemütlichen Beisammensein und Miteinander von Menschen unterschiedlichster Nationalität und Bürgern der Gemeinde Havixbeck. Für Fleisch und Getränke hatten das Vorbereitungsteam von INCA+ und einige Migranten gesorgt. Die erfreulich große Zahl der Besucherinnen und Besucher ergänzte mit einer bunten Vielfalt an Salaten und Beilagen aus den Küchen unterschiedlicher Nationen das Angebot, sodass sich alle über ein tolles Buffet freuen konnten.

Gemeinsam von Havixbeckern und Geflüchteten organisiert und vorbereitet, gelang das Grillfest perfekt. Nur ein paar mehr deutsche Gesichter wünschte sich eine Havixbeckerin. „Manche haben Bedenken, dass sie sich nicht mit den Menschen anderer Nationalitäten verständigen können, dabei kriegt man mit den Herzen immer Kontakt.“

Menschen aus etwa 50 Nationen leben zurzeit in Havixbeck. Flüchtlinge, die in den 80er-Jahren in die Gemeinde kamen sind längst integriert. Die zahlreichen heimatlosen Menschen, die im Laufe des Jahres 2015 nach Havixbeck kamen, sind auf dem Weg dorthin.

So fangen in Kürze sieben von ihnen eine Ausbildung an und beweisen damit, wie erfolgreich sie von den Ehrenamtlichen von INCA+ unterstützt worden sind und wie gut sie bereits Deutsch gelernt haben. Besonders Handwerksbetriebe der Region bräuchten dringend neue Kräfte, weiß das INCA+-Team um Defizite am Arbeitsmarkt. Auch hier gilt: „Integration heißt auf Dauer, sich zu ergänzen.“

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