Volkstrauertag
Menschenwürde achten

Havixbeck -

Federführend hatte die Kolpingfamilie Havixbeck die Gestaltung der Gedenkfeier übernommen. Vorsitzende Claudia Thier zeigte auf, dass der Einsatz für die Gedenkveranstaltung im Sinne Adolph Kolpings gewesen wäre.

Montag, 20.11.2017, 17:11 Uhr

Der Opfer von Krieg und Gewalt wurde am Volkstrauertag gedacht. Am Mahnmal an der Schulstraße wurden zum Abschluss der Gedenkveranstaltung Kränze niedergelegt.
Der Opfer von Krieg und Gewalt wurde am Volkstrauertag gedacht. Am Mahnmal an der Schulstraße wurden zum Abschluss der Gedenkveranstaltung Kränze niedergelegt. Foto: Ina Geske

„Niemals dürfen wir damit aufhören, uns die Sinnlosigkeit von Krieg und Gewalt vor Augen zu führen“, eröffnete Bürgermeister Klaus Gromöller die Gedenkveranstaltung am Volkstrauertag. Erinnert wurde an die Opfer beider Weltkriege, aber auch an die Opfer von Gewalt, Unmenschlichkeit, Terror und rücksichtlosem Machtstreben. „Der Volkstrauertag hat seine uneingeschränkte Berechtigung, denn er mahnt die heutige Generation zum Frieden“, so Gromöller weiter.

Federführend hatte die Kolpingfamilie die Gestaltung der Gedenkfeier im Forum übernommen. Deren Vorsitzende, Claudia Thier zeigte auf, dass der Einsatz für die Gedenkveranstaltung im Sinne Adolph Kolpings gewesen wäre. „Jeder von uns weiß, dass der Friede keine Selbstverständlichkeit ist, und dass es weiterhin wichtig ist, an die Opfer und die Folgen von Krieg und Gewalt zu erinnern.“

Gedenkveranstaltung am Volkstrauertag

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„Wir gedenken der Menschen, die gestorben sind und ihr Leben gelassen haben für Werte, die sie nicht selber vertreten haben“, erinnerte der ehemalige Bundestagsabgeordnete Karl Schiewerling als Hauptredner an die Millionen Menschen, die in beiden Weltkriegen sterben mussten. „72 Jahre Friede in Deutschland kann den Blick verstellen, dass wir den Frieden in Deutschland nicht für selbstverständlich halten. Frieden ist das Ergebnis harter Arbeit“, mahnte Karl Schiewerling.

Er machte deutlich, dass derzeit 20 Millionen Menschen auf der Flucht seien, weil sie wegen ihrer religiösen Position und Meinung sowie wegen Bürgerkriegen keine Perspektiven mehr in ihrem eigenen Land sähen. Dies bringe für die Menschen hier große Herausforderungen, denen man sich stellen müsse.

„Der Volkstrauertag 2017 ist nicht nur ein Tag der Erinnerung an die furchtbaren Dinge, die in der Vergangenheit waren, sondern auch eine Herausforderung, dass so etwas wie in den Weltkriegen nicht noch einmal passiert. Daher ist die Achtung der Menschenwürde, der Religionsfreiheit, unterschiedlicher Weltanschauung und der Person unabdingbar“, so Karl Schiewerling. „Ich wünsche mir, dass wir uns anders verhalten als in der Vergangenheit und dies in den Gedanken und Herzen auch bei uns nicht verloren geht.“

Musikalisch begleitet wurde die Gedenkveranstaltung vom Jugendorchester Havixbeck. An die Redebeiträge schloss sich die Kranzniederlegung am Mahnmal an der Schulstraße an.

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