Löschzug Hohenholte
Feuerwehr lebt von Gemeinschaft

Hohenholte -

„Auch 2018 werden wir wieder Tag und Nacht bereitstehen, um Hilfe zu leisten.“ Mit diesen Worten des Feuerwehrleiters Christian Menke startete der Löschzug Hohenholte im Rahmen der Generalversammlung am Freitagabend ins neue Jahr.

Sonntag, 07.01.2018, 20:01 Uhr

Kreisbrandmeister Christoph Nolte (3.v.r.) sowie Bürgermeister Klaus Gromöller (l.) nahmen an der Generalversammlung teil. Feuerwehrleiter Christian Menke (kl. Bild) nahm David Berning als Feuerwehrmann in die Gemeinschaft auf.
Kreisbrandmeister Christoph Nolte (3.v.r.) sowie Bürgermeister Klaus Gromöller (l.) nahmen an der Generalversammlung teil. Feuerwehrleiter Christian Menke (kl. Bild) nahm David Berning als Feuerwehrmann in die Gemeinschaft auf. Foto: Theresa Hülsmann

„Auch 2018 werden wir wieder Tag und Nacht bereitstehen, um Hilfe zu leisten.“ Mit diesen Worten des Feuerwehrleiters Christian Menke startete der Löschzug Hohenholte im Rahmen der Generalversammlung am Freitagabend ins neue Jahr. Mit dabei war unter anderem Bürgermeister Klaus Gromöller , der sich den Anliegen der Feuerwehr mit Interesse widmete.

Einer der besonders nennenswerten Punkte des Abends folgte nach der Verlesung des Protokolls aus dem letzten Jahr. Die engagierten jungen Männer Andreas Bömke und Jonas Weber erhielten nicht nur ihre entsprechenden Lehrgangsurkunden, sondern wurden zum Feuerwehrmann und Oberfeuerwehrmann befördert.

Als Feuerwehrmann darf sich nun außerdem David Berning bezeichnen. Frank Finnenkötter wurde zum Löschzugführer für weitere sechs Jahre ernannt und Bruno Hakenes für sechzig Jahre als Mitglied der Feuerwehr geehrt.

Gromöller nutzte die Gelegenheit, um sich bei den Mitgliedern für ihre Arbeit zu bedanken. Er machte deutlich, dass der Einsatz der Feuerwehr für ihre Mitmenschen nicht selbstverständlich sei und es ein gutes Gefühl sei, dass im Gefahrenfall genau solche Menschen, die im schlimmsten Fall ihr eigenes Leben riskieren um anderen zu helfen, zur Stelle seien. Dazu zitierte er den Verband der Feuerwehr in NRW: „Gemeinsam geben wir alles. Damit andere nicht alles verlieren.“ Als Bürgermeister mache es ihn zufrieden, dass die Feuerwehr in Havixbeck und Hohenholte gut mit der Verwaltung zusammenarbeite.

„Wir müssen gemeinsam darüber sprechen, wie es weitergeht, damit wir diese wichtigen Aufgaben noch in Zukunft so erfüllen können“, machte er an dieser Stelle klar, denn man dürfe sich nicht auf dem aktuell sehr guten Zustand der Feuerwehr ausruhen. Außerdem ging er auf Themen wie den Brandschutzbedarfsplan ein, welcher im Dezember bei einer Ratssitzung beschlossen wurde und damit nun gültig ist.

Darauf bezog sich im Weiteren auch Feuerwehrmitglied Dirk Rosenbaum, der mit einigen Aspekten nicht zufrieden war: „Der Brandschutzbedarfsplan ist aus meiner Sicht nicht bedarfsgerecht und keinesfalls zukunftsorientiert. Mit dem wichtigen Thema Hilfsfristen wird außerordentlich fahrlässig umgegangen und der Brandschutzbedarfsplan benötigt an dieser Stelle eine möglichst baldige Korrektur.“

Im Großen und Ganzen wurde allerdings zuversichtlich auf das neue Jahr geblickt: „Die Feuerwehr lebt von der Gemeinschaft, von der Kameradschaft und dem verfolgen gleicher Ziele: Menschen zu helfen und Sachwerte zu beschützen“, so die Versammlung.

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