Kirchplatz neu gestalten
Attraktiver Platz für alle

Havixbeck -

„Der Kirchplatz soll mehr zu einem Lebens-Ort werden“, erklärte Pastoralassistent Christoph Schulte das Vorhaben, „denn momentan ist die Dorfmitte eher eine Passage.

Sonntag, 21.01.2018, 12:01 Uhr

Die Ideensammlungen wurden sofort intensiv vorgestellt und diskutiert. Konkrete Vorschläge gab es auch schon.
Die Ideensammlungen wurden sofort intensiv vorgestellt und diskutiert. Konkrete Vorschläge gab es auch schon. Foto: Maxi Krähling

Einen Bibelgarten mit biblischen Kräutern und Pflanzen könnte es geben, Sitzbänke direkt an der Kirchmauer neben blühenden Rosenstöcken, einen Sommerspielplatz für Kinder oder aber Vorrichtungen für Hängematten. Das und noch viel mehr waren Ideen, die Havixbecker am Samstagnachmittag beim offenen Treff zum Projekt „Aus der Mitte entspringt ein Dorf“ zusammengetragen haben.

Denn der Kirchenvorstand und der Pfarreirat von St. Dionysius haben ein großes Ziel: „Der Kirchplatz soll mehr zu einem Lebens-Ort werden“, erklärte Pastoralassistent Christoph Schulte das Vorhaben, „denn momentan ist die Dorfmitte eher eine Passage. Der Kirchplatz soll ein Ort des Verweilens sein, der attraktiv und grüner werden soll.“

Deshalb waren die Havixbecker und ihre gestalterischen Ideen gefragt. Denn die Bürger sollen sich aktiv an der Umgestaltung ihres Kirchplatzes beteiligen – sei es mit Ideen, Baumaterial, Spenden oder der eigenen Muskelkraft bei der späteren Umsetzung.

So brachten manche Teilnehmer nur einige wenige Vorschläge mit, oder wie Britta Flottmann gleich ein ganzes ausgearbeitetes Konzept für den gesamten Kirchplatz. Anschaulich aufgezeichnet begeisterte die Havixbecker Innenarchitektin viele andere Teilnehmer mit ihren Ideen. Sie brachte unter anderem den Bibelgarten ins Gespräch. In dem könnten Kräuter und Pflanzen, die in der Bibel Erwähnung finden, ganzjährig wachsen. „Ich war erstaunt wie viele Pflanzen in der Bibel vorkommen, die ohne viel Sonne auskommen und winterhart sind“, erklärte Britta Flottmann ihre Überlegungen zum nicht ständig sonnenbeschienenen Kirchplatz.

Eigentlich alle Teilnehmer des Ideen-Tages waren sich einig, dass es einen überdachten Bereich geben soll. „Denn es soll ein Platz werden, der mehr ermöglicht, als verhindert. Es soll ein Raum für Treffen, Spiele, Ruhezonen, Theateraufführungen oder Konzerte sein, der aber auch liturgietauglich ist“, hatte Christoph Schulte erklärt. So sieht das auch Pfarrer Siegfried Thesing: „Ich wünsche mir einen multifunktionalen Platz.“

Demnächst sichten Pfarreirat und Kirchenvorstand die Vorschläge, besprechen diese mit Landschaftsarchitekten und werden einen oder mehrere Entwürfe dann der Öffentlichkeit vorstellen. Erst danach entsteht ein endgültiger Entwurf, der umgesetzt werden kann.

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