Schnelles Internet
Hohenholte will es mehr

Havixbeck -

Bisher haben sich nur zwölf Prozent der 4000 Haushalte für einen Glasfaseranschluss entschieden.

Donnerstag, 15.03.2018, 13:03 Uhr

Glasfaserleitungen machen schnelles Internet möglich. Bisher reicht die Resonanz auf den Ausbau in Havixbeck und in Hohenholte aber nicht.
Glasfaserleitungen machen schnelles Internet möglich. Bisher reicht die Resonanz auf den Ausbau in Havixbeck und in Hohenholte aber nicht. Foto: Oliver Werner

Zwölf Prozent der Havixbecker haben sich bisher für einen Glasfaseranschluss entschieden. Diese Zahl nannte jetzt René Fuchs , Projektleiter des Unternehmens Deutsche Glasfaser, das den Breitbandausbau auch in Havixbeck und Hohenholte vorantreiben will. Zur Erinnerung: Dafür hat die Deutsche Glasfaser im Januar dieses Jahres im Rathaus einen Kooperationsvertrag zum Netzausbau mit Bürgermeister Klaus Gromöller und damit der Gemeinde Havixbeck abgeschlossen.

Doch das nutzt alles nichts, wenn sich nicht bis zum Stichtag 16. April (Montag) mindestens 40 Prozent der Haushalte für einen Anschluss an das Fibre-to-the-Home-Netz (FTTH-Netz) entscheiden. Im Ausbaugebiet liegen 4000 Haushalte. Und Hohenholte gehört ganz klar dazu.

Und die Hohenholter sind in Sachen schnelles Internet bisher auch deutlich aktiver als ihre Nachbarn in Havixbeck. Fuchs: „Nimmt man Hohenholte allein, wollen sich dort 25 Prozent anschließen lassen.“ Insgesamt, also Hohenholte und Havixbeck als Einheit betrachtet, liegen dem Unternehmen bisher aber nur die schon erwähnten zwölf Prozent vor. Nervös, beteuert René Fuchs schmunzelnd, mache ihn dieses Faktum nicht. „In Billerbeck hatten wir zum vergleichbaren Zeitpunkt 14 Prozent.“ Und dort seien die erforderlichen 40 Prozent schließlich auch zusammengekommen.

Zum Prozedere: Es sind die Mieter einer Wohnung oder eines Hauses, die sich mit der Deutschen Glasfaser (in Havixbeck im Gebäude Altenberger Straße 14) in Verbindung setzen müssen. Das Unternehmen erledigt dann die erforderlichen Formalitäten mit dem Eigentümer. Bezahlen müsse der Kunde erst, so Fuchs, wenn er die Leistung auch in Anspruch nehme. Wählen können Kunden zwischen 100, 200, oder 500 Mbit/s.

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