Anne-Frank-Gesamtschule
Gemeinsam gegen Cybermobbing

Havixbeck -

Von den AFG-Medienscouts wurden die Schüler des fünften Jahrgangs der Anne-Frank-Gesamtschule Havixbeck über die Möglichkeiten, aber auch über die Gefahren der neuen Medien informiert.

Mittwoch, 02.05.2018, 06:05 Uhr

Zu Experten in Sachen soziale Medien wurden diese AFG-Schüler durch die Lehrerinnen Dr. Franziska Dittert, Juliane Wübbels und Jana Herkenhoff ausgebildet.
Zu Experten in Sachen soziale Medien wurden diese AFG-Schüler durch die Lehrerinnen Dr. Franziska Dittert, Juliane Wübbels und Jana Herkenhoff ausgebildet. Foto: AFG

Wenn das Smartphone klingelt, freuen sich die meisten Jugendlichen. Sie erhalten eine Antwort, Fotos, gesprochene oder getippte Textnachrichten, Bewertungen eigener Posts. Das ist Teil der jugendlichen Kommunikation. Doch für manche löst das Klingeln oder Vibrieren des Handys Angst aus: Schon wieder so eine Nachricht! Wer steht diesmal auf der Seite der anderen? Was für Beschimpfungen, gemeine Witze, böse Sprüche oder Drohungen sind es diesmal?

Über die Möglichkeiten, aber auch auf die Gefahren, die von den neuen Medien ausgehen, wurden jetzt die Schülerinnen und Schüler des fünften Jahrgangs informiert. Von Experten, von den „AFG-Medienscouts“. Das sind ältere Schülerinnen und Schüler aus dem Jahrgang 10 und der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe der AFG und diese sind Profis in allen Fragen zum sozialen Miteinander in den digitalen Netzwerken. Ausgebildet und betreut werden sie dabei durch die Lehrerinnen Jana Herkenhoff, Juliane Wübbels und Dr. Franziska Dittert.

Durch Rollenspiele reflektierten die Fünftklässler die Gefühle von Mobbing-Opfern und Mobbing-Tätern. Anschließend wurden Handlungsstrategien bei Mobbing und Cybermobbing entwickelt: Besonders die Möglichkeiten von Mitläufern und Außenstehenden, aber auch von Mobbing-Opfern, wurden thematisiert.

Spielerisch wurden die rechtlichen Grundlagen für die Weitergabe von Informationen und Fotos im Internet erklärt. Ein wichtiger Baustein des Vormittages war die Auseinandersetzung darüber, wann die Benutzung des Handys sinnvoll ist und wann sie stört. Die Fünftklässler entwickelten nach ihren Bedürfnissen Regeln, deren Inhalt sie ernsthaft diskutierten und anschließend unterschrieben.

Die Einrichtung der Medienkompetenztage geht auf ein deutliches Elterninteresse zurück. Schulleiter Dr. Torsten Habbel schätzt das Engagement seiner Medienscouts sehr: „Viele Eltern fühlen sich überfordert, wenn ihre Kinder `wild´ mit ihren Handys spielen. Hier unterstützt die Schule die Elternarbeit. Die Art und Weise, wie wir das umsetzen, hat Vorbildcharakter – auch für andere Schulen der Umgebung. Denn Schule bereitet auf das Leben vor – und ist gleichzeitig Teil dieses Lebens.“

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