Schwerer Unfall auf der Kreisstraße 1
24-Jährige prallt gegen Baum

Havixbeck -

Eine 24 Jahre alte Frau aus Coesfeld kam in der Nacht zum Pfingstmontag in Havixbeck von der Kreisstraße 1 ab und prallte gegen einen Baum. Mit lebensgefährlichen Verletzungen wurde sie aus dem völlig zerstörten Fahrzeug gerettet.

Montag, 21.05.2018, 16:05 Uhr

In der Nacht zum Pfingstmontag kam eine 24-jährige Coesfelderin auf der K1 in Walingen mit ihrem Auto von der Straße ab und prallte gegen einen Baum.
In der Nacht zum Pfingstmontag kam eine 24-jährige Coesfelderin auf der K1 in Walingen mit ihrem Auto von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Foto: Feuerwehr Havixbeck

Lebensgefährliche Verletzungen erlitt eine 24 Jahre alte Autofahrerin aus Coesfeld bei einem Verkehrsunfall in der Bauerschaft Walingen in Havixbeck. Mit ihrem Pkw war die Frau am Pfingstmontag kurz vor 1 Uhr auf der Kreisstraße 1 von Havixbeck in Richtung Münster unterwegs.

Aus noch ungeklärter Ursache sei die 24-Jährige mit ihrem Pkw nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, kollidierte mit einem Baum und überschlug sich mit dem Fahrzeug, berichtet die Kreispolizeibehörde Coesfeld.

Die Retter der Freiwilligen Feuerwehr Havixbeck hatten größte Mühe, um an die kopfüber im völlig zerstörten Auto massiv eingeklemmte Fahrerin zu gelangen. Einsatzleiter Gemeindebrandinspektor Christian Menke ließ vorsorglich den Kranwagen der Berufsfeuerwehr Münster alarmieren, um den Wagen gegebenenfalls anheben zu können.

„Zwischenzeitlich setzten die Feuerwehrleute mehrere Scheren und Spreizer ein. Türen wurden entfernt um zur eingeklemmten Person zu gelangen“, beschreibt Feuerwehrsprecher Ingo Spindelndreier das Vorgehen. „Das stark verformte Dach auf der Fahrerseite wurde mittels hydraulischen Stempeln zurückgedrückt, um Platz für die Versorgung zu schaffen.“

Wegen ihrer schweren Verletzungen habe die Frau schnell in einer Sofortrettung befreit werden müssen. Der Notarzt aus Münster und die Besatzung des Rettungswagens aus Havixbeck versorgten die Fahrerin am Unfallort und brachten sie anschließend in ein Krankenhaus.

Die Feuerwehr klemmte die Autobatterie ab, nahm auslaufende Flüssigkeiten auf und säuberte die Fahrbahn. Anschließend leisteten die Helfer der Polizei Amtshilfe und leuchteten die Unfallstelle zur Unfallaufnahme aus. „Erst nach drei Stunden war der belastende nächtliche Einsatz für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr beendet“, so Ingo Spindelndreier.

„Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an“, erklärt die Polizei.

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