Musical-Aufführung der AFG
Odysseus hätte seine Freude gehabt

Havixbeck -

Die Abenteuer des Seefahrers Odysseus im alten Griechenland brachten Schüler des fünften bis zehnten Jahrgangs der Anne-Frank-Gesamtschule im Forum auf die Bühne.

Montag, 11.06.2018, 18:00 Uhr

Besonders bemerkenswert war, dass die Schüler sich nicht scheuten, vor dem Publikum voller Inbrunst zu singen. So kam der Chor genauso zur Geltung wie die Solisten, die die nicht einfachen Stücke überaus routiniert und schön gesungen ablieferten.
Besonders bemerkenswert war, dass die Schüler sich nicht scheuten, vor dem Publikum voller Inbrunst zu singen. So kam der Chor genauso zur Geltung wie die Solisten, die die nicht einfachen Stücke überaus routiniert und schön gesungen ablieferten. Foto: Maxi Krähling

„Wenn jemand eine Reise tut, dann kann er was erzählen“, dieses Zitat des deutschen Dichters Matthias Claudius passt wie die Faust aufs Auge. Denn das, was der Seefahrer Odysseus im alten Griechenland auf seinen Reisen erlebt hat, ist es mehrfach wert zu erzählen.

Das dachten sich auch die Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule Havixbeck. Die hatten sich ausgiebig mit der Reise Odysseus auseinandergesetzt. Mehrere Monate haben sie die Geschichte studiert, geprobt, gesungen, getanzt, Bühnenbilder und Kostüme gefertigt und selbst geschneidert, jedem seinen Platz auf der Bühne zugewiesen und Scheinwerfer in Position gebracht. Dabei herausgekommen ist ein ganzes Musical. Das haben sie am vergangenen Wochenende im Forum der Anne-Frank-Gesamtschule in zwei Auftritten aufgeführt.

Dabei haben die Schüler und ihre Lehrer zwar nicht auf die althergebrachte Mundart der Geschichte verzichtet, sie aber trotzdem mit modernen Elementen aufgepeppt. So liest eigentlich das Mädchen Jule die Geschichte in einem Buch nach.

Musical-Aufführung der Anne-Frank-Gesamtschule Havixbeck

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Im Hintergrund entspinnt sich die Geschichte vor den Augen der Zuschauer: Odysseus, am Sonntag gespielt von Emil Kolling, segelt mit seiner Besatzung über die Meere und landet zunächst auf der Insel des Zyklopen Polyphem (Simon Kunstlewe Arciniega). Dieser überaus hungrige und garstige Gesell will Odysseus samt seiner Freunde verspeisen.

Aber dank Odysseus scharfen Verstandes und eines Tricks kommen sie ungeschoren davon. Weiter geht es für sie ins Reich der Kirke (Lilly Marie Lefering), die Odysseus Gefährten in Schweine verwandelt. Aber auch hier kommt der Seefahrer mit einer List aus der Situation heraus. Die Sirenen und die Geister der Unterwelt können dem findigen König nichts anhaben und selbst die betörende Kalypso (Lilly Jansen) kann Odysseus nicht ewig halten. Denn Odysseus hat Heimweh. Heimweh nach seiner Frau Penelope (Nicol Szymanski). Die sitzt singend und traurig in Ithaka und wartet seit vielen Jahrzehnten auf ihren Gemahl.

Das Ganze haben die Schülerinnen und Schüler der fünften bis zehnten Klassen selbst auf die Beine gestellt. Vom Gesang, über die Choreografie bis hin zu den Kostümen.

Bei ihrem Spiel nutzten sie die ganze Bühne und arbeiteten auf mehreren Ebenen, um der Geschichte möglichst viel Raum zu geben und die unterschiedlichen Bühnenbilder zur Wirkung kommen zu lassen. Das gelingt gut.

Besonders bemerkenswert war, dass die Schüler sich nicht scheuten, vor dem Publikum voller Inbrunst zu singen. So kam der Chor genauso zur Geltung wie die Solisten, die die nicht einfachen Stücke überaus routiniert und schön gesungen ablieferten. Und auch die Lehrerinnen und Lehrer sind sich nicht zu schade einen Gesangspart im Musical zu übernehmen. Sehr zur Freude der Schüler und Eltern.

Chapeau, lässt sich dazu nur sagen. An dieser Erzählung hätte auch Odysseus seine Freude gehabt.

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