AFG-Abiturfeier
Loslassen, um Neues zu erfahren

Havixbeck -

Eine feierliche und besonders fröhliche Abiturfeier genoss der Abiturjahrgang 2018 an der Anne-Frank-Gesamtschule (AFG) am Samstag. Abiturienten, Eltern sowie Lehrer staunten während der Reden und Darbietungen im Forum nicht schlecht, was die jungen Erwachsenen auf die Beine gestellt hatten.

Sonntag, 01.07.2018, 17:14 Uhr

Fein gemacht für den großen Tag hatten sich die 69 Abiturienten. Sie stellten sich gerne zum Erinnerungsfoto im grünen Klassenzimmer auf.
Fein gemacht für den großen Tag hatten sich die 69 Abiturienten. Sie stellten sich gerne zum Erinnerungsfoto im grünen Klassenzimmer auf. Foto: Marco Steinbrenner

„Bis 24 Uhr sind wir noch Schüler, dann sind wir frei für immer“, gab Ole Engbert während seiner Ansprache für die Abiturienten zum Besten. Applaus für die Lehrer forderte er ein, da sie ein gewaltiges Stück Arbeit bis zum Schluss bewältigt hätten. „Das Lehramt ist ein undankbarer Job. Sich mit den Blagen anderer Menschen herumzuschlagen und in der Freizeit noch die Eltern am Hals zu haben, ist heftig“, ging Ole Engbert auf den Schulalltag ein. Es brandete ein Applaus auf, der alle Sorgen vergessen ließ.

Abiturfeier 2018 der Anne-Frank-Gesamtschule Havixbeck

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  • Foto: Marvin Waschke
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Die Schüler waren es, die sich eine Rede von Oberstufenleiterin Monika Grüter und Schulleiter Dr. Torsten Habbel gewünscht hatten. Dieser Wunsch wurde erfüllt. Selbst das Thema, „Verlassen“, hatten sie vorgegeben. Die Herausforderung nahmen beide an und hatten gemeinsam nette Sätze verfasst.

Neben den Lehrern habe es viele Menschen gegeben, die bislang verlässlich für die Schüler gewesen seien. Verlässliche Strukturen, die den Alltag bestimmt hätten. „Jemanden zu verlassen kann ein Gefühl von Verlust oder Befreiung sein. Beide Empfindungen haben nebeneinander Bestand“, meinte Monika Grüter.

Abi-Ball 2018 der Anne-Frank-Gesamtschule Havixbeck

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Loslassen sei eine notwendige Voraussetzung dafür, sich Neuem gegenüber zu öffnen. „Und genau dies, ist jetzt eure Aufgabe“, sagte Dr. Torsten Habbel. Für ihn sei es im Prozess des Loslassens immer leichter gewesen, selbst zu gehen und zu Neuem aufzubrechen. „Ich wünsche euch, dass es euch ähnlich geht und dass diese Aufgabe gelingt“, gab Habbel den Abiturienten mit auf den Weg des Lebens.

Bürgermeister Klaus Gromöller gratulierte im Namen der ganzen Gemeinde zum bestandenen Abitur. „Es ist ein spannender Moment, um anzuhalten, zu feiern, aber auch um Pläne zu schmieden“, so Gromöller. Die große Freiheit sei jetzt da, aber wie nutzt man die jetzt? Ein Gebrauchsanweisung gäbe es nicht. Jeder müsse seinen Weg finden. Mut und Kraft wünschte Gromöller allen Abiturienten für die Zukunft.

Die beiden Beratungslehrer Jürgen Mohn und Friederike Held-Strangemann blickten gerne auf die letzten drei Jahre zurück. Sie spielten direkt auf Dauerthemen aus dem Schulalltag an: „Dass ihr heute Morgen alle so pünktlich erschienen seid und keine Ausreden für das Zuspätkommen gebraucht“, so die beiden Lehrer. Für Hausaufgaben sei die Zeit nun vorbei, aber die Ausreden, sie nicht gemacht zu haben, seien schon eine Kunst für sich gewesen.

„Andersrum seid ihr humorvolle Charaktere und gesellschaftliche Größen, die allerlei Engagement im Sozialen gezeigt habt. Dafür gibt es unser großes Lob“, so die beiden Lehrer.

Auch Ole Engbert ließ die Schulzeit noch einmal Revue passieren. „Ich war schon sehr skeptisch, als ich 2015 mit dazu stieß. Aus Amerika zurück, hatte ich 20 Kilo mehr und die deutsche Aussprache war nicht perfekt“, so Engbert. Den Mathe-Leistungskursus zu wählen sei ein großer Fehler gewesen, aber später machbar. Alles Weitere sei mit einem Spaßfaktor versehen gewesen. „Weißt du noch, Maurice, wie viele Kisten Bier in mein Auto gepasst haben? Es waren genau 26“, gab Ole Engbert zum Besten und brachte ein weiteres Mal die Zuhörer zum Lachen. Fröhlich ging es zu im AFG-Forum.

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