Feuerwehr-Einsatz in Masbeck
Haus ist nicht mehr bewohnbar

Havixbeck -

(Aktualisiert) In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch brannte ein Haus in der Bauerschaft Masbeck völlig aus. Eine Bewohnerin konnte sich und ihren Hund unverletzt aus dem Haus retten.

Mittwoch, 18.07.2018, 10:00 Uhr

In der Nacht zum Mittwoch wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einem Wohnhausbrand im Bereich Masbeck gerufen.
In der Nacht zum Mittwoch wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einem Wohnhausbrand im Bereich Masbeck gerufen. Foto: Feuerwehr Havixbeck

Ein Wohnhaus hat in der Nacht zum Mittwoch im Bereich Masbeck, in der Nähe des Gewerbegebiets Lütke Feld, gebrannt. Der Dachstuhl brannte dabei komplett aus. Eine Bewohnerin konnte sich und ihren Hund unverletzt aus dem Haus retten.

Die Bewohnerin sowie ein Nachbar wurden durch Knallgeräusche geweckt und bemerkten den Brand. Beim Eintreffen von Polizei und Feuerwehr brannten Teile des Dachstuhls. Für die Löscharbeiten wurden die Löscheinheiten Havixbeck, Hohenholte und Nottuln eingesetzt.

Giebel in Flammen

Wie die Freiwillige Feuerwehr Havixbeck berichtete, sei schon während der Anfahrt um kurz nach Mitternacht ein Feuerschein zu sehen gewesen. Der ganze Giebel des älteren Fachwerkhauses haben in Flammen gestanden. „Das Feuer war in die Zwischendecken gelangt und macht das schnelle Löschen umso schwieriger“, berichtete Feuerwehr-Pressesprecher Ingo Spindelndreier auf Nachfrage unserer Zeitung.

Zwölf Feuerwehreinsatzkräfte hätten unter Atemschutz sofort die Arbeit aufgenommen. Nach kurzer Zeit hätte aber aus Sicherheitsgründen ein Trupp das Innere des Hauses verlassen müssen. „Das war zu gefährlich für die Kameraden, deshalb konnte der Löschangriff nur von draußen weiter verfolgt werden“, so Spindelndreier.

Haus in Masbeck brannte komplett aus

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Fragen zur Statik des Holzhauses musste der Havixbecker Fachmann Georg Thier mitten in der Nacht beantworten. Das Dach wurde dann abgedeckt, um alle Feuernester abzulöschen. Die Feuerwehr-Drehleiter aus Nottuln war ebenfalls im Einsatz. Der Einsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden und wurde vom Leiter der Feuerwehr, Gemeindebrandinspekteur Christian Menke, geleitet. Auch eine Brandnachschau fand am Mittwochmittag statt.

Das DRK aus Billerbeck übernahm die Verpflegung der zahlreichen Einsatzkräfte, die den „Service“ vor Ort dankend annahmen. Auch ein DRK-Rettungswagen war die ganze Zeit zur Stelle.

Das Gebäude wurde durch den Brand und die Löscharbeiten unbewohnbar. Die Polizei schätzt den Schaden sehr hoch ein. Zur Ermittlung der Brandursache wurde ein Brandsachverständiger eingesetzt, so die Kreispolizei.

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