Neues aus der Geschäftswelt
Junge Unternehmerinnen am Start

Havixbeck -

Mit ihren Geschäftsideen bringen zwei Gründerinnen frischen Wind in den Havixbecker Ortskern. Anja Israel eröffnet ihr Geschäft „Fräulein Wunder“; neben an ist Rabea Schürmann mit „BabyFine“ am Start.

Donnerstag, 06.09.2018, 06:00 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 06.09.2018, 06:00 Uhr
Am morgigen Freitag eröffnet Anja Israel ihr Geschäftslokal mit dem Namen „Fräulein Wunder“ in der Fußgängerzone. Auch beim „Havixbecker September“ hat das Geschäft von 13 bis 18 Uhr geöffnet.
Am morgigen Freitag eröffnet Anja Israel ihr Geschäftslokal mit dem Namen „Fräulein Wunder“ in der Fußgängerzone. Auch beim „Havixbecker September“ hat das Geschäft von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Foto: Klaus de Carné

Der Havixbecker Ortskern wird interessanter und ansehnlicher durch den Neubau am sogenannten „Pättken“ hinauf zu den Supermärkten. Durch das mehrteilige Geschäfts- und Wohnhaus sind drei neue Anbieter im Ortskern vertreten. Neben der großen Filiale der Bäckerei Jankord sind jetzt zwei weitere neue Läden mit den Inhaberinnen Rabea Schürmann und „BabyFine“ sowie Anja Israel und „Fräulein Wunder“ am Start.

Am morgigen Freitag (7. September) eröffnet Anja Israel ihr Damenmodengeschäft. „Mode und Wunderbares“, fasst sie ihr Gesamtspektrum zusammen. „Bei uns finden die Kundinnen ausgewählte Labels, die es nicht überall zu kaufen gibt. Wir führen aktuelle Mode europäischer Marken beispielsweise aus den Niederlanden und Skandinavien“, so Anja Israel, die sich mit der Eröffnung auch den Wunsch der Selbstständigkeit erfüllte. Sie spricht zwar mit ihrer Ware Frauen aller Altersklassen an, möchte aber nicht die Männer vor der Tür stehen lassen. „Geschenke darf der Mann hier kaufen, sich umsehen und auch einen Kaffee trinken. Das passt auf jeden Fall“, blickt die junge Unternehmerin in die Zukunft.

Die Kundinnen erwartet eine Auswahl von chic bis sportlich, von Basics bis zu ausgefallenen Einzelteilen. Jede Menge Schmuck und Accessoires runden das Angebot in dem neuen Geschäft direkt an der Fußgängerzone ab.

Die Einrichtung ist modern mit Bauholz, abgestimmten Farben und dem passenden Licht. Anja Israel kommt dem Wunsch vieler Interessierter nach und öffnet auch über die Mittagsstunden: „Ich mag es gar nicht, wenn der Ortskern am Mittag so leer ist. Das ist nicht schön. Ganz alleine bin ich mit der Idee nicht. Mal sehn, wie es auf Dauer läuft.“ Einheitliche Ladenöffnungszeiten wären einer ihrer Wünsche. Dazu möchte sie sich auch im Marketingverein engagieren.

Rabea Schürmann verkauft in ihrem Laden „BabyFine“ selbst entworfene und genähte Kindermode.

Rabea Schürmann verkauft in ihrem Laden „BabyFine“ selbst entworfene und genähte Kindermode. Foto: Klaus de Carné

Mit ihren neuen Ideen möchte Israel mehr Kontakte mit Kunden knüpfen. „Klamottenpartys“ wären ein Punkt, den sie außerhalb der Öffnungszeiten veranstalten würde. Exklusiv im Ladenlokal mit Getränken, Fingerfood und Musik. Bei „Fräulein Wunder“ wird einiges an Themen angepackt.

Nachbarin Rabea Schürmann ist ebenfalls mit vollem Tatendrang in ihrem kleinen Lädchen „BabyFine“ am Pättken tätig. Nach langer Bauzeit des neuen Gebäudes freut sie sich, jetzt endlich ihre selbst kreierte und genähte Kindermode den Menschen persönlich präsentieren zu können.

Die Kunden erwartet handgemachte Babykleidung sowie kreative Geschenkideen rund um den Nachwuchs. „Natürlich kommt die Mama dabei auch nicht zu kurz. Bei mir gibt es nette Accessoires zum Thema Schwangerschaft“, erklärt Rabe Schürmann. Babykleidung hat sie bis zur Größe 104 in ihrem Laden in großer Farbauswahl. Sondergrößen seien aber jederzeit machbar. Seit mittlerweile drei Jahren ist sie besonders durch die Herstellung von Baby- und Kindermode in ihrem Metier angekommen. 2014 hat sie ihr Modelabel „BeSign Arts“ ins Leben gerufen. Durch die große Vielfalt an Farben und Mustern kann sie in diesem Bereich ihre Kreativität und Individualität ausleben.

Hosen, Jacken, Mützen, Kittel und Decken näht sie nach den Wünschen der Kunden. Eine große Stoffauswahl liegt im Laden bereits vor. „Ich wünsche mir als geborene Havixbeckerin, dass hier im Ortskern noch viel mehr passiert. Das ist ein guter Anfang, aber der reicht noch nicht aus“, sagt Rabea Schürmann.

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