Umweltausschuss stimmt Entwurf zu
Erweiterung des Feuerwehrhauses

Havixbeck -

An das Feuerwehrgerätehaus in Havixbeck wird angebaut. Es muss Platz für eine Atemschutzgerätewerkstatt, Umkleiden und Fahrzeuge geschaffen werden.

Freitag, 16.11.2018, 06:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 16.11.2018, 06:00 Uhr
Die Entwurfsplanung für die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses sieht einen Anbau für die Atemschutzwerkstatt (l. unten), die Einrichtung von Umkleiden (r. oben) und eine neue Fahrzeughalle (r. unten) als Ersatzbau vor.
Die Entwurfsplanung für die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses sieht einen Anbau für die Atemschutzwerkstatt (l. unten), die Einrichtung von Umkleiden (r. oben) und eine neue Fahrzeughalle (r. unten) als Ersatzbau vor. Foto: Von Canal GmbH

Einhellige Zustimmung fand der Entwurf zur Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses um eine Atemschutzwerkstatt, den Anbau einer kleinen Fahrzeughalle und die Schaffung von Umkleiden in der bisherigen kleinen Fahrzeughalle im Ausschuss für Umwelt, Verkehr, Feuerwehr und Friedhof am Mittwochabend. Die Umsetzung soll in zwei Bauabschnitten erfolgen, da noch nicht abschließend geklärt ist, ob es eine zentrale Atemschutzwerkstatt für den gesamten Kreis Coesfeld eingerichtet wird. Dann könnte sich eine eigene Werkstatt in Havixbeck erübrigen.

Architekt Alexander von Canal (Koblenz) erläuterte den Ausschussmitgliedern die in Abstimmung mit Vertretern der Freiwilligen Feuerwehr erstellte Entwurfsplanung. Eingerichtet werden soll die Atemschutzwerkstatt in einem Anbau, der sich an den Ostteil des Feuerwehrgerätehauses neben dem Eingang anschließt.

Durch die Anordnung der Räume wird die im Brandschutzbedarfsplan geforderte Schwarz-Weiß-Trennung, also die Trennung zwischen benutzten und gereinigten Gerätschaften, gewährleistet. Die Schaffung weiterer Räume, zum Beispiel eines Versammlungsraumes, oberhalb der Werkstatt durch Aufstockung des Gebäudes wäre möglich. Die Gründung des Anbaus soll dafür ausgelegt werden.

Auf der westlichen Seite des Gerätehauses ist in direkter Nachbarschaft zur Rettungswache der Anbau einer Garage für zwei Feuerwehrfahrzeuge geplant. Diese dient als Ersatz die bestehende kleinere Fahrzeughalle, die zu einem Umkleidebereich umgerüstet werden soll. Die Einsatzkleidung der Feuerwehrfrauen- und Männer, die derzeit in der großen Fahrzeughalle hängt, wird dorthin verlagert. Geschaffen werden für Männer und Frauen getrennte Umkleiden mit Spinten sowie Nassbereiche.

Von der Gemeindeverwaltung wurden zur Ausschusssitzung auch Kostenschätzungen vorgelegt. Die Erstellung der Atemschutzwerkstatt wurde mit 286 500 Euro beziffert. Hinzu kommen noch Einrichtungskosten in Höhe von 100 000 Euro. Die Kosten für die Hallenerweiterung und den Ausbau des Umkleidebereichs werden auf 403 000 Euro geschätzt. Die Kosten für die Einrichtung des Umkleidebereichs kämen noch dazu.

Einig war sich der Ausschuss, dass der Bau der Fahrzeughalle und die Schaffung der Umkleiden im kommenden Jahr erfolgen soll. Über den Bau der Atemschutzwerkstatt soll spätestens während der Beratung des Haushaltsplan 2020 entschieden werden. Die Gemeindeverwaltung geht davon aus, dass bis dahin Klarheit herrscht, ob der Kreis Coesfeld eine Atemschutzwerkstatt für den gesamten Kreis einrichten wird.

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