Mehr Geburten in 2018
Verliebte heiraten gerne auf Hülshoff

Havixbeck -

Havixbeck wächst stetig weiter. Dies belegen auch die Zahlen der standesamtlichen Statistik der Gemeindeverwaltung.

Dienstag, 08.01.2019, 17:48 Uhr
Auf Burg Hülshoff lassen sich Paare gerne verheiraten. Unser Bild zeigt den Gartensaal. Seit 2016 ist das auch in der Kapelle des Schlosses möglich (kl. Bild).
Auf Burg Hülshoff lassen sich Paare gerne verheiraten. Unser Bild zeigt den Gartensaal. Seit 2016 ist das auch in der Kapelle des Schlosses möglich (kl. Bild). Foto: Burg Hülshoff/Gemeinde Havixbeck

Havixbeck wächst stetig weiter. Dies belegen auch die Zahlen der standesamtlichen Statistik der Gemeindeverwaltung. 29 Kinder wurde im vergangenen Jahr mehr geboren als noch im Jahr 2017. 57 Jungen und 62 Mädchen waren es ganz genau. Das macht 119 Neugeborene. „Das ist schon eine gute Steigerung“, meint auch die Standesbeamtin Ulla Wewering, die die Zahlen zum Jahresbeginn vorstellte.

Zu den beliebtesten Namen bei den Jungen zählen Theo und Felix, gefolgt von Mats, Ben, Paul, Henri, Noah und Emil. Den Namen Hannah – mit und ohne h am Ende – suchten die Eltern am meisten bei ihren Mädchen aus. Weitere beliebte Vornamen waren Alma, Lara, Emilia, Mia, Amelie und Rosalie.

Aber auch bei den Trauungen kann sich die Gemeinde Havixbeck sehen lassen. Die Statistik zeigt einen Zuwachs von zwölf standesamtlichen Trauungen auf. Die Anzahl stieg von 112 auf 124 Paare, die sich im Haus Sudhues, auf der Burg Hülshoff sowie im Rathaus das Ja-Wort gaben. Bei den Hochzeiten fand eine gleichgeschlechtliche Trauung statt. So auch schon 2017. Die Besonderheit in dem Jahr war, dass vier Paare ihre Umwandlung von einer Lebenspartnerschaft in eine Ehe vollzogen. Frei nach dem Gesetz „Ehe für alle“.

Von den 124 Paaren im vergangenen Jahr kamen 42 aus Havixbeck und 82 aus anderen Städten und Gemeinden. Die Gemeindeverwaltung kann an drei Orten die Paare trauen. Eindeutiger Spitzenreiter ist die Burg Hülshoff (85) gefolgt von Haus Sudhues (32).

„Im Rathaus selber haben wir dann noch sieben Eheschließungen durchgeführt, weil manchmal die Situation es nicht anders hergibt“, erklärt Standesbeamtin Ulla Wewering. Manchmal liege es an der Barrierefreiheit, die auf Hülshoff und im Sudhues nicht gegeben sei. Manchmal wolle man im kleinen Kreis und auch sehr schnell heiraten. Dann finden Trauungen auch schon mal im großen Sitzungssaal des Rathauses statt. „Es waren einmal so viele Gäste dabei, dass die an anderen Orten hätten nicht genügend Platz gehabt“, so die Standesbeamtin.

Für das laufende Jahr 2019 sind schon 76 Trauungstermine vergeben. Besondere Termine seien der 19.9. und 20.9. 2019. Anfragen zu diesen speziellen Terminen gebe es dazu noch nicht. „Meistens wird in der Weihnachtszeit das Eheversprechen gemacht und dann kommen die Paare gleich Anfang Januar ins Rathaus. So wie jetzt“, sagt Ulla Wewering, die gerade einen Ansturm erlebt.

Das Sterben gehört bekanntlich zum Leben dazu! Und so sind 56 Männer und 73 Frauen aus der Gemeinde im letzten Jahr verstorben. Insgesamt sind das 129 Menschen.

Auch das neue Gesetz zur Neusortierung von Vornamen beschäftigt das Standesamt. So haben schon vier Personen ihre Vornamen geändert. Wer lieber seinen zweiten Vornamen zum Rufnamen ändern möchte, kann dies neuerdings auch im Personalausweis amtlich machen. So wird aus einem Martin, der mit zweitem Namen Robert heißt, plötzlich der Rufname Robert. Jeder so, wie er mag.

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