Neujahrsempfang und Ehrenamtspreis
Auszeichnung für Helen Strohmer

Havixbeck -

Als schöne Überraschung stand die Verleihung des Ehrenamtspreises an. Zur Begeisterung des Publikums wurde Helen Strohmer ausgezeichnet.

Donnerstag, 10.01.2019, 15:32 Uhr aktualisiert: 10.01.2019, 18:28 Uhr
Bürgermeister Klaus Gromöller (l.) und Sparkassen-Filialdirektor Carsten Fischer (Sponsor des Preises) zeichneten die Havixbeckerin Helen Strohmer mit dem Ehrenamtspreis aus. Die 81-jährige freute sich sehr über die Auszeichnung.
Bürgermeister Klaus Gromöller (l.) und Sparkassen-Filialdirektor Carsten Fischer (Sponsor des Preises) zeichneten die Havixbeckerin Helen Strohmer mit dem Ehrenamtspreis aus. Die 81-jährige freute sich sehr über die Auszeichnung. Foto: Maxi Krähling

Selten war ein Neujahrsempfang so gut besucht. „Mit dem Mittwochabend probieren wir ein neues Format aus, um Ihnen die Gelegenheit für Gespräche und Begegnungen zu geben“, begrüßte Bürgermeister Klaus Gromöller . Er war der Erste, der seitens der Gastgeber beim gemeinsamen Neujahrsempfang der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde sowie der politischen Gemeinde das Wort ergriff. An diesem Abend im AFG-Forum ging es um Rückblicke und Ausblicke. Alles, womit sich die Havixbecker thematisch beschäftigt haben und zukünftig beschäftigen werden. Der Abend begann mit einem geistlichen Impuls in der St.-Dionysius-Kirche.

Als schöne Überraschung stand die Verleihung des Ehrenamtspreises an. Zur Begeisterung des Publikums wurde Helen Strohmer ausgezeichnet. „Sie nur einem einzigen Verein zuzuordnen wäre falsch. Sie ist in der Flüchtlingshilfe aktiv, nahm bei sich zu Hause einen Geflüchteten auf, engagiert sich bei INCA Plus sowie in der Hospizbewegung und in beiden Kirchengemeinden“, zählte Gromöller nur einige Aktivitäten auf. „Ich bin Christin und sehe das als meine Pflicht Gutes für andere Menschen zu tun“, freute sich Helen Strohmer über die Auszeichnung.

Neujahrsempfang und Ehrenamtspreis

1/8
  • Neujahrsempfang und Ehrenamtspreis Foto: Maxi Krähling
  • Foto: Maxi Krähling
  • Foto: Maxi Krähling
  • Foto: Maxi Krähling
  • Foto: Maxi Krähling
  • Foto: Maxi Krähling
  • Foto: Maxi Krähling
  • Foto: Maxi Krähling

Bürgermeister Gromöller beschrieb die erfolgten Beschlüsse aus dem Rat wie etwa die Eröffnung des Teilstandorts der Anne-Frank-Gesamtschule in Billerbeck, die feststehende räumliche Erweiterung der AFG in Havixbeck oder den kurz vor der Umsetzung stehende Medienentwicklungsplan für die Schulen.

Außerdem werde in Kürze der innerörtliche Glasfaserausbau starten. Auch für den gesamten Außenbereich hätten Gemeinde und Landwirtschaftlicher Ortsverband ein Modell entwickelt. „In einer Kombination von eigenwirtschaftlichem und gefördertem Ausbau ermöglichen wir damit die Glasfaserversorgung für das gesamte Gebiet. Dieses Modell ist einzigartig“, sagte Gromöller.

Zu den Themen mit Reibungspotenzial nannte er den Flächennutzungsplan für Windenergieanlagen. „Nach Ende aller Auslegungsfristen und öffentlichen Beteiligungsmöglichkeiten hat sich die Bürgerinitiative gebildet und wirft grundsätzliche Fragen auf. Aber, es geht bei der Planung nicht grundsätzlich um Pro oder Contra Windenergie, sondern um Regelungen wie Landesvorgaben gesteuert umgesetzt werden können, damit keine ungeregelte Verspargelung ermöglicht wird. Das wird uns 2019 beschäftigen“, so der Bürgermeister.

Ein weiteres Projekte habe nicht nur Umsetzungsreife, sondern sogar Umsetzungsdruck. Damit bezog er sich auf die Erweiterung des Sandstein-Museums. Trotz nicht Einhalten der Frist zur Abgabe der Unterschriftenlisten seitens des Bürgerbegehrens, habe sich der Rat dazu entschlossen, nicht über diese Meinungsäußerung hinweg zu gehen.

Er lud alle Bürger ein, ihre Stimme beim Ratsbürgerentscheid am 10. Februar abzugeben. „Es kommt auf Sie an!“ Hoffnung auf Gelingen gäbe dazu der Haushaltsentwurf für 2019. Gromöller: „Wir planen mit einem positiven Ergebnis in Höhe von 395 000 Euro. Auch für die kommenden Jahre seien seitens der Orientierungsdaten des Landes weitere finanzielle Verbesserungen von etwa 200 000 Euro pro Jahr zu erwarten.“

Stellvertretend für die evangelische und katholische Kirchengemeinde ergriff Pfarrer Siegfried Thesing das Wort. Er wünschte allen Bürgern ein friedvolles Jahr 2019. „Ich muss Ihnen nicht sagen wie wertvoll der Friede ist und wie zerbrechlich“, so Thesing. Aber gerade im Kleinen beginne der Friede bei ganz konkreten Menschen. Er bezog sich damit speziell auf Vikarin Hanne Lamparter, gerade zurück aus der Elternzeit, und den neuen Pastoralreferenten Jens König-Upmeyer. Beide würden einen wichtigen Dienst für die Kirche und Gemeinde verrichten.

Des Weiteren würden wichtige Entwicklungen und Veränderungen anstehen. Nach wie vor stehe die Entscheidung im Raum, das Evangelische Gemeindezentrum entweder zu sanieren oder abzureißen und neuaufzubauen. Bei der katholischen Gemeinde stehe die Umgestaltung des Kirchplatzes sowie die Sanierung der Kirche in Hohenholte an.

Als Gastredner begeisterte Jörg Albrecht. Der Künstlerische Leiter auf Burg Hülshoff sprach über die „Zukunft auf Burg Hülshoff“. Unterschiedlichste, bereits gelaufenen Aktionen und Projekte, etwa zu den Droste-Tagen und abseits davon, stellte er vor sowie das, was noch kommen soll. „Eine wichtige Komponente für uns, ist die Partizipation. Jeder kann und soll an der Literatur teilhaben und mitmachen. Wir möchten die Burg soweit wie möglich öffnen und die Literatur ins 21. Jahrhundert führen“, so Albrecht.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6310264?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F162%2F
Vater verschanzt sich mit Kleinkind in Wohnung
Der Bereich um die Kirchstraße war weiträumig abgesperrt.
Nachrichten-Ticker