Anne-Frank-Gesamtschule
Anforderungen wachsen

Havixbeck -

Eine neue Generation von Medienscouts wird an der Anne-Frank-Gesamtschule (AFG) ausgebildet. Zehn Schüler der Jahrgänge sieben bis neun verbrachten den zweiten von vier Ausbildungstagen im St.-Antonius-Gymnasium in Lüdinghausen.

Montag, 28.01.2019, 06:00 Uhr
Levin Düsterhus, Maximilian Schmidt und Elias Mertens von den Medienscouts der AFG lernen mit den Möglichkeiten und Gefahren der medialen Welt kompetent umzugehen.
Levin Düsterhus, Maximilian Schmidt und Elias Mertens von den Medienscouts der AFG lernen mit den Möglichkeiten und Gefahren der medialen Welt kompetent umzugehen. Foto: AFG

Die Ausbildung ist ein Angebot vom Regionalen Bildungsnetzwerk im Kreis Coesfeld und wird von den Referenten Klaus Tembrink und Johannes Wentzel geleitet. Diese schafften es, die Informationen zu Fake-News und Fake-Bildern, neusten Entwicklung bei sozialen Netzwerken sowie den Möglichkeiten und Gefahren von youtube unterhaltsam zu vermittelt. Die Teilnehmer der Ausbildung wurden aktiv mit einbezogen und bekamen so auch Methoden vermittelt, die sie bei ihrer Arbeit an der AFG nutzen können.

Schülerin Amelie Geisler: „Der erste Teil war ziemlich spannend und lustig. Besonders witzig war die Aufgabe, bei der wir entscheiden sollten, ob es sich um Fake-Bilder oder um unveränderte Bilder handelt. Überrascht hat mich auch, wie einfach es ist, Fake-Bilder oder Fake-Nachrichten zu erstellen.“

Alizee Neutsch und Victoria Südbeck haben die Spiele besonders gut gefallen, da diese den Fünftklässlern am Medienkompetenztag nicht nur Spaß machen, sondern diese gleichzeitig in Austausch über ihre Medienerfahrung treten können.

Begleitet wurden die AFG-Mediensouts von den Lehrerinnen Juliane Wübbels und Dr. Franziska Dittert. „Medienkompetenz ist heute unglaublich wichtig. Unentwegt gibt es neue Software, neue Hypes, neue Gefahren, doch es ist wichtig für den Nutzer, sich im Mediendschungel souverän bewegen zu können“, schätzt Dittert die Anforderungen an die heutige Generation ein.

„Die Heranwachsenden müssen dabei begleitet werden, erkennen zu können, welchen Informationen sie trauen können und welchen nicht. Die Medienscouts begleiten sie und sind Ansprechpartner bei beängstigenden oder verletzenden Erfahrungen im Internet“, so Juliane Wübbels.

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