Weihbischof Zekorn in St. Dionysius und St. Georg
Geprägt von persönlichen Gesprächen

Havixbeck -

Für Weihbischof Dr. Stefan Zekorn war es ein langer Tag in Havixbeck und Hohenholte. Schon früh am Mittwochmorgen traf er sich mit Pfarrer Siegfried Thesing zum ersten Gespräch für die Visitation in der katholischen Kirchengemeinde.

Donnerstag, 31.01.2019, 16:44 Uhr aktualisiert: 01.02.2019, 15:12 Uhr
Die vielen Messdiener rund um den Altar beeindruckten Weihbischof Zekorn besonders.
Die vielen Messdiener rund um den Altar beeindruckten Weihbischof Zekorn besonders. Foto: Maxi Krähling

Für Weihbischof Dr. Stefan Zekorn war es ein langer Tag in Havixbeck und Hohenholte. Schon früh am Mittwochmorgen traf er sich mit Pfarrer Siegfried Thesing zum ersten Gespräch für die Visitation in der katholischen Kirchengemeinde. In Einzelgesprächen traf er sich mit den Seelsorgern der Gemeinde. Dazu gehören Pastoralreferent Jens König-Upmeyer, Propst em. Robert Holtstiege, Pater Erasmus und auch Pfarrer em. Albert Wöstmann. Zekorn besuchte alle zu Haus.

Wöstmann, der vor einer Woche 92 Jahre alt wurde, freute sich besonders über den Besuch des Bischofs. Der rührige Altpfarrer ist durch seine schwere Krankheit ans Haus gebunden und konnte an den Gebeten und Gottesdiensten nicht teilnehmen. Er hatte aber sein priesterliches Motto parat, das er Stefan Zekorn mit auf den Weg gab: „Geh dahin, wo die Menschen wohnen.“ Dies hatte Wöstmanns Mutter ihm nach seiner Priesterweihe mit auf den Weg gegeben.

Visitation mit Weihbischof Zekorn

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Auch die Ökumene kam in Havixbeck nicht zu kurz. Am Nachmittag trafen sich Pfarrer Dr. Oliver Kösters sowie Pfarrer Siegfried Thesing und Weihbischof Zekorn in der evangelischen Kirche zu einem Austausch. Es sei ein sehr tiefes, spirituell geprägtes, persönliches Gespräch gewesen, erläuterte Pfarrer Thesing.

Auch das Marienstift Droste zu Hülshoff besuchte Weihbischof Zekorn um die Mittagszeit. Dort habe er ebenfalls mit den Verantwortlichen und Bewohnern sprechen können. Dies sei im sehr wichtig gewesen. Der lange Tagesablauf wurde dort mit einem Mittagessen unterbrochen.

Zum Abschluss fand am Abend ein feierliches Pontifikalamt in der St.-Dionysius-Pfarrkirche statt. Gemeinsam mit Thesing, Pater Erasmus und Holtstiege feierte Stefan Zekorn den Gottesdienst. Ihm fiel dabei auf, dass es in der Kirchengemeinde sehr viele Messdiener gebe. Sie bildeten um den Altar schon eine große Gruppe und unterstrichen damit den festlichen Charakter des Gottesdienstes.

In seiner Predigt ging Weihbischof Dr. Zekorn auf die Freude im Glauben ein. Jeder könne erleben, wie es im Alltag auf ihn wirke. Jeder erlebe es anders. „Der Glaube und die Gemeinschaft gehören zusammen. Dazu kommt noch die Nächstenliebe“, sagte Zekorn.

Er berichtete von einem Traugespräch, in dem der junge Ehemann ihm entgegen trat und sofort erzählte, dass er aus der Kirche ausgetreten sei. „Er hat nie gemerkt, was der Glaube ihm bringen soll“, erzählte der Bischof von der Begegnung. Er habe den jungen Mann voll verstanden. Zekorn gab ihm Hinweise, wie er es erleben könne. Jeden Tag aufs Neue könne man den Austausch mit dem Glauben erfahren. „Es gibt viele Formen es zu tun“, so der Bischof. Zekorn sprach offen und eindringlich zu den Christen, diesen Glauben täglich neu zu erfahren.

Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgte eine große Anzahl von Mitwirkenden, die eine ganz besondere Atmosphäre in das Gotteshaus brachten. Dazu zählten: der Chor Vivente, Matthias Schulte an der Orgel, der Hornist Udo Wegmann und die Sopranistin Sarah Röttger.

Am späten Abend fuhr Zekorn wieder nach Münster. Aber er kommt wieder. Am 22. Mai findet der zweite Teil der Visitation, dann auch im Stift Tilbeck, statt.

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