„Kili24Stunden“
Zur Schuleröffnung nach Tansania

Havixbeck -

Am kommenden Montag (25. Februar) startet ihr Flieger vom Flughafen Frankfurt am Main via Äthiopien nach Moshi in Tansania. Dort heißt es umsteigen in einen Geländewagen, mit dem es nach Karatu und weiter ins Ngorongoro-Gebiet geht.

Donnerstag, 21.02.2019, 07:00 Uhr
Im März 2018 starteten (v.l.) Michael Fehmer, Elineema Sadikiell und Joachim Wechner zu ihrem Spendenlauf auf den Gipfel des Kilimandscharo. Ein Jahr später kann die neue Schule (kl. Bild) im Massai-Gebiet am Ngorongoro-Krater eingeweiht werden.
Im März 2018 starteten (v.l.) Michael Fehmer, Elineema Sadikiell und Joachim Wechner zu ihrem Spendenlauf auf den Gipfel des Kilimandscharo. Ein Jahr später kann die neue Schule (kl. Bild) im Massai-Gebiet am Ngorongoro-Krater eingeweiht werden. Foto: Kili24Stunden

„Zwölf Monate nach unserem erfolgreichen Gipfelsturm kann eine durchweg positive Bilanz gezogen werden. Durch viele kleine und große Einzelspenden ist es gelungen, 24 000 Euro zu sammeln“, freut sich Michael Fehmer . Gemeinsam mit Joachim Wechner , dem zweiten Initiator des Spendenprojekts, wird der Havixbecker Ende Februar erneut nach Tansania fliegen, um bei der Eröffnung des von „Kili24Stunden“ finanzierten Schulgebäudes dabei zu sein.

Ende Februar 2018 reisten Michael Fehmer und Joachim Wechner nach Tansania, um zusammen mit dem Guide Elineema Sadikiell Afrikas höchsten Berg in einem Tempolauf zu bezwingen. „Die Besteigung des 5895 Meter hohen Kilimandscharo innerhalb von 24 Stunden war als symbolischer Abschluss eines Spendenprojekts geplant, aus dessen Einnahmen der Bau und die Unterhaltung eines Schulgebäudes im Massai-Gebiet am Ngorongoro-Krater finanziert werden sollte“, blickt Michael Fehmer zurück. „Mit dieser Aktion wollten wir zeigen, dass es einer großen Anstrengung bedarf, Hilfe zur Selbsthilfe umzusetzen. Nur wer sich bewegt, bewegt etwas!“

Mit dem Beginn der Regenzeit kehrten die beiden Sportler aus Afrika zurück nach Deutschland. Von zu Hause verwalteten sie dann die erlaufenen Spendergelder und setzten sie für das Schulprojekt ein. „Am Ende der nassen Periode konnte der Bau beginnen. Das für unsere Verhältnisse einfache Gebäude mit nebenstehendem Sanitärtrakt ist nun fertiggestellt und soll seiner Bestimmung übergeben werden“, berichtet Michael Fehmer. Für den 2. März (Samstag) ist die offizielle Eröffnung und Inbetriebnahme geplant. Auch Michael Fehmer und Joachim Wechner werden mit dabei sein.

Am kommenden Montag (25. Februar) startet ihr Flieger vom Flughafen Frankfurt am Main via Äthiopien nach Moshi in Tansania. Dort heißt es umsteigen in einen Geländewagen, mit dem es nach Karatu und weiter ins Ngorongoro-Gebiet geht. Vor Ort wollen sich die beiden Initiatoren des Spendenprojekts zunächst ein abschließendes Bild der Lage machen und das weitere Vorgehen besprechen.

„Denn eins ist uns klar: Die große Herausforderung besteht jetzt darin, das Gebäude dauerhaft mit Leben zu füllen“, so Michael Fehmer. „Wir haben hervorragende Projektpartner vor Ort, trotzdem brauchen wir eine Struktur, in der sich dauerhaft auch die Finanzierung einer Lehrkraft widerspiegelt. Nichts wäre schlimmer, als irgendwann ein leeres Gebäude vorzufinden.“

Deshalb soll das Projekt „Kili24Stunden“ fortbestehen, unter Umständen in einen Förderverein umgewandelt werden. Patenschaften könnten entstehen und die weitere Finanzierung sichergestellt werden, so die Idee.

„Was ich nie geglaubt habe, ist doch Realität geworden. Afrika hat mich in seinen Bann gezogen, jeden Tag im letzten Jahr habe ich an das gedacht, was wir dort erlebt haben“, beschreibt Michael Fehmer, dass ihn der Gipfellauf auf den Kilimandscharo verändert habe. „Jetzt ist es mein Traum von Afrika, mit einer Schule in Tansania, die unseren Namen trägt“, blickt der Havixbecker dem Wiedersehen mit den Menschen in Tansania entgegen.

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