Erweiterung AFG-Anbau beschlossen
Mehr Raum für Schüler und Lehrer

Havixbeck -

Die Planungen für die Erweiterung der Anne-Frank-Gesamtschule (AFG) laufen weiter. Der Ausschuss für Bau- und Gemeindeentwicklung brachte mittels Beschlussbevollmächtigung die Maßnahme mit bei einer Neinstimme sowie einer Enthaltung (jeweils CDU) auf den Weg.

Sonntag, 24.03.2019, 07:00 Uhr
Der Anbau der AFG wird mit einem Vollklinker hergestellt, der im Untergeschoss des Bestandsgebäudes fortgeführt wird.
Der Anbau der AFG wird mit einem Vollklinker hergestellt, der im Untergeschoss des Bestandsgebäudes fortgeführt wird. Foto: Peter Bastian Architekten BDA

Die Planungen für die Erweiterung der Anne-Frank-Gesamtschule ( AFG ) laufen weiter. Der Ausschuss für Bau- und Gemeindeentwicklung brachte mittels Beschlussbevollmächtigung die Maßnahme mit bei einer Neinstimme sowie einer Enthaltung (jeweils CDU ) auf den Weg. Die Gemeindeverwaltung wird umgehend mit der Ausschreibung für das europaweite Vergabeverfahren beginnen.

„Wir wollen keine Zeit verlieren und damit auch nicht mehr bis zum Rat warten“, erklärte Bürgermeister Klaus Gromöller . Es müsse europaweit ausgeschrieben werden, da führe kein Weg daran vorbei. Ob die Fertigstellung des Anbaus dadurch ein Jahr länger dauern würde, vermochte keiner der Anwesenden zu sagen. Wenn es gut laufen, dann würden es vielleicht nur sechs Monate.

Die Entwurfsplanung des Anbaus und die baulichen Veränderungen am Bestandsbau wurden von Marco Münsterteicher vom münsterischen Büro „Peter Bastian Architekten BDA“ ausführlich erläutert. Er verdeutlichte die Besonderheiten auf den drei Etagen. Der Neubau setzt sich mit einem Vollklinker von der bestehenden Fassade ab. Nimmt aber gleichzeitig die Teilverklinkerung vom Sockel des bestehenden Gebäudes auf.

Auf der rückwärtigen Seite des Gebäudes, zum Tartanplatz ausgerichtet, werden im Untergeschoss die bestehenden Räume geringfügig vergrößert. Dort haben die Oberstufenschüler Arbeits- und Aufenthaltsräume. Eine Behinderten-WC wird ebenfalls im Untergeschoss zur Zweifachsporthalle gebaut.

So könnten Schüler und Sporthallenbesucher die Toilette benutzen. Die Toilettenanlagen auf den verschiedenen Etagen werden jeweils durch eine sogenannte Unisex-Toilette verbessert. Dort sollen dann Lehrer wie auch Menschen mit einem Handicap Zugang bekommen.

Die Klassenräume sind so gestaltet, dass 30 Schüler dort ausreichend Platz haben. Die Fensteranlagen sind nicht so großflächig wie im vorhandenen Schulkörper. Sie sind aber in der Handhabung deutlich verbessert.

Insgesamt stehen rund 700 Quadratmeter mehr zur Verfügung. Der seit Jahren geforderte Platz für die Arbeit der Lehrer wird mit dem Neubau kommen. Beratungs- wie Teamzimmer gehören dazu. Da es kein zentrales Lehrerzimmer für mehr als 110 Lehrer gibt, die großen Konferenzen sind nur im Forum möglich, werden zwei Konferenzräume neu geschaffen. Somit können die einzelnen Stufen koordinierter arbeiten.

In zwei schmalen Räumen ist noch Platz für Schulbücher, die es noch in einer Schule gibt. Berücksichtigt ist bei der neuen Planung, dass alle Räume mit neuester digitaler Technik versorgt werden.

Die Kosten für den Neubau bezifferte das Planungsbüro auf rund 3,6 Millionen Euro. Für die teilweise Aufarbeitung der Räume im Altbau der Schule rechnet die Verwaltung mit rund 650 000 Euro. Dort müssen Klassen- wie Nebenräume auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden.

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