Sandstein-Museum
Unkonventionelle Lösungen in den Fokus nehmen

Havixbeck -

Auf Einladung des Fördervereins Sandstein-Museum traf sich dessen Vorstand mit Vertretern der Bürgerinitiative Bürgerbegehren, um sich über die Zukunft des Sandstein-Museums auszutauschen. Beide Seiten betonten, dass sie für die Weiterentwicklung des Museums eintreten.

Mittwoch, 10.04.2019, 12:00 Uhr
Das Baumberger-Sandstein-Museum steht weiterhin in der Diskussion bei der Bevölkerung. Wie geht es weiter? Was wird kommen? Wer nimmt was in die Hand?
Das Baumberger-Sandstein-Museum steht weiterhin in der Diskussion bei der Bevölkerung. Wie geht es weiter? Was wird kommen? Wer nimmt was in die Hand? Foto: Maxi Krähling

Notwendige Maßnahmen müssten kurzfristig angegangen werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Fördervereins. Man war sich einig, dass die bis Februar geltende Projektplanung durch das Abstimmungsergebnis beim Ratsbürgerentscheid eindeutig abgewählt ist.

Nun muss ein Konzept erarbeitet und umgesetzt werden, das in der Investitionssumme und den Folgekosten wesentliche Einsparungen bringt. Beide Gruppen sind bereit dabei zusammenzuarbeiten, um den Entscheidungsträgern zuzuarbeiten. Übereinstimmung bestand auch darin, dass die direkten Anwohner des Museums in die weiteren Überlegungen einbezogen werden sollten.

Im Mittelpunkt des weiteren Gesprächs stand die Suche nach denkbaren, eventuell auch unkonventionellen Lösungen. Verschiedenste Aspekte wurden angesprochen: Dauerausstellungen, Sonderausstellungen, Cafébetrieb, Museumsshop, Veranstaltungsmöglichkeiten, außerschulischer Lernort, Umbauten und Einbauten.

Beispielhaft für die Gestaltung von Infrastruktur und laufendem Betrieb könnten die Ideen von Jürgen Kupferschmidt, Café, Shop und Einlasskontrolle an einer Stelle zu konzentrieren, und von Helmut Meyer, die Leerzeiten des Wintergartens morgens, montags und abends einer Zweitnutzung zuzuführen, angeführt werden. „Eine Ideensammlung steht natürlich erst am Beginn einer neuen Planung“, so der Förderverein.

Übereinstimmend war man der Meinung, den Gedankenaustausch fortzusetzen, um dabei zu helfen, den jahrelangen Entwicklungsstau des Museums aufzulösen, ohne aber die Konsequenzen aus dem Bürgerentscheid – Kosten senken, Projektanspruch mindern – zu vernachlässigen. Beide Gruppen wollen in Kürze einen neuen gemeinsamen Termin wahrnehmen. Der Förderverein will den Weg der Kommunikation mit den anderen Akteuren aus den Fraktionen, der „JA-bewegt“-BI, Verwaltung sowie Museumsbeirat fortsetzen.

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