Ostermarsch
Angst vor neuem Wettrüsten

Havixbeck/Nottuln -

Unter dem Motto „Frieden schaffen statt Krieg vorbereiten!“ stand der Ostermarsch Kreis Coesfeld. An der Friedensdemonstration beteiligten sich auch Bürger aus Havixbeck und Nottuln.

Dienstag, 23.04.2019, 19:00 Uhr
Am Ostermarsch der Friedensgruppen aus dem Kreis Coesfeld am Ostermontag in Dülmen nahmen auch Bürger aus Havixbeck und Nottuln teil.
Am Ostermarsch der Friedensgruppen aus dem Kreis Coesfeld am Ostermontag in Dülmen nahmen auch Bürger aus Havixbeck und Nottuln teil. Foto: Friedenskreis

70 Teilnehmer zählten Veranstalter und Polizei am Ostermontag in Dülmen beim Auftakt des Ostermarsches Kreis Coesfeld, darunter auch Bürger aus Havixbeck und Nottuln.

Unter dem Motto „Frieden schaffen statt Krieg vorbereiten!“ hatten Friedensgruppen aus dem Kreis Coesfeld zu der Demonstration aufgerufen. Redner forderten in ihrem Beiträgen: „Keine neuen Atomwaffen! Keine weitere Steigerung der Rüstungsausgaben! Keine Waffenexporte!“

Nach dem Auftakt am Dülmener Rathaus fuhren die Teilnehmer in die Bauernschaft Visbeck, wo bis vor wenigen Jahren noch Atomwaffen lagerten, berichten der Friedenskreis Havixbeck und die Friedensinitiative Nottuln in einer Pressemitteilung. Am Eingang des früheren Atomwaffenlagers eröffneten die Friedensdemonstranten symbolisch eine Erinnerungsstätte für den „Wahnsinn des Kalten Krieges“. Friedenstauben und Friedenssymbole wurden in den Zaun gesteckt.

Nach dem Ende des INF-Vertrags müsse eine Zuspitzung im neuen Ost-West-Konflikt befürchtet werden, erklärte Michael Stiels-Glenn von den Dülmener Friedensfreunden. „Ein neues Wettrüsten mit Atomraketen in Europa muss verhindert werden! Dafür werden wir alles tun“, so Stiels-Glenn.

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