Amsterdamer Band ließ es krachen
„Gallowstreet“ trumpft auf

Havixbeck -

Das Musikschulfest hatte einen musikalischen Höhepunkt nach dem nächsten. Doch der Top Act des zweiten Abends ließ auf sich warten. Aber auch in diesem Fall bewährte sich „Was lange währt wird endlich gut“ und das Warten der Fans und Neugierigen hatte sich gelohnt. Nach 90-minütiger Verzögerung trumpfte die zwölfköpfige Band „Gallowstreet“ endlich auf und zeigte was mit Blasmusik alles geht.

Montag, 13.05.2019, 14:21 Uhr aktualisiert: 13.05.2019, 18:08 Uhr
Die Musiker der Band „Gallowstreet“ ließen es beim Musikschulfest richtig krachen und rissen das Publikum mit.
Die Musiker der Band „Gallowstreet“ ließen es beim Musikschulfest richtig krachen und rissen das Publikum mit. Foto: Marco Steinbrenner

Das Musikschulfest hatte einen musikalischen Höhepunkt nach dem nächsten. Doch der Top Act des zweiten Abends ließ auf sich warten. Aber auch in diesem Fall bewährte sich „Was lange währt wird endlich gut“ und das Warten der Fans und Neugierigen hatte sich gelohnt. Nach 90-minütiger Verzögerung trumpfte die zwölfköpfige Band „Gallowstreet“ endlich auf und zeigte, was mit Blasmusik alles geht.

Die nach der Galgenstraat in Amsterdam benannte Band aus Blechbläsern, Saxofonisten und Percussionisten hatte eine gute Mischung aus Blechklängen mit harten Beats und coolen Styles aus Funk, Hip Hop, Trap und House im Gepäck, um unter anderem ihr aktuelles Album „Hot Lava Sex Machine“ zu präsentieren. Die Combo rockte das Publikum nicht nur mit den klassischen Instrumenten. Sogar mit dem ältesten Trompeteninstrument spielten sie auf. Musikalische Höchstleistung am Schneckenhorn veranlasste das Publikum zu frenetischen Jubelrufen.

„Gallowstreet“ beim Musikschulfest 2019

1/23
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner
  • Foto: Marco Steinbrenner

Doch wie kam es eigentlich dazu, dass eine bereits so bekannte Band, die von der Straßenmusik bereits in die Festivalwelt und Clubszenen Europas aufgestiegen ist, auf ihrer Tour mit einer Location wie der örtlichen Musikschule überrascht? „Der Kontakt ist über Mitglieder unseres Jugendorchesters hergestellt worden, die die Band live in Amsterdam gesehen haben und sich in den Kopf gesetzt hatten, dass sie beim diesjährigen Fest auftritt“, erklärt Musikschulleiter Rainer Becker das ungewöhnliche Arrangement. „Sie konnten irgendwann auch den persönlichen Kontakt herstellen und die Band hat sich bereit erklärt, aufzutreten“, so Becker weiter. Natürlich sei der Beschluss, die Band zu engagieren, nicht von heute auf morgen gefallen, und es wäre einiges zu besprechen und klären gewesen, aber schlussendlich seien die Verhandlungen erfolgreich gewesen und somit habe man die Amsterdamer Ausnahmeband für sich gewinnen können.

„We are excited to play before all these beautiful people today“, begrüßte Baritonsaxofonist Dirk Zandvliet das bunt gemischte Publikum, das für die Band auch Neuland war. Denn mit einem Publikum, das mit über 60 Prozent der Teilnehmer selber in Orchestern spielt oder zumindest ein Instrument spielen kann, kommen die zwölf Männer selten in Kontakt. Und Abe van der Wounde (Drums), Chris Bruining (Percussion), Peter Keijsers (Sousafon), Dirk Zandvliet (Baritonsaxofon), Luca van Ee (Tenorsaxofon), Tommie Freke (Altsaxofon), Ko Zandvliet, Mart van Baalen und Jeroen Verberne (alle Posaune) und Bo Floor, Glenn van Dam und Luc Janssens (alle Trompete) heizten den Musikliebhabern ordentlich ein. Nach und nach ließen sich fast alle von einem leichten Mitwippen zu ausgelassenem Mittanzen mitreißen. Der Überraschungsakt überzeugte.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6609675?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F162%2F
Stadt nimmt Kampf gegen Schrotträder auf
Mit Informationsblättern fordert das Ordnungsamt die Inhaber schrottreifer Räder im Hansaviertel auf, diese aus dem öffentlichen Verkehrsraum zu entfernen.
Nachrichten-Ticker