Anne-Frank-Gesamtschule
Individuelle Förderung wichtig

Havixbeck -

In der Anne-Frank-Gesamtschule (AFG) Havixbeck-Billerbeck wird individuelle Förderung groß geschrieben, denn „jeder Schüler soll in unserer Schule zu dem für ihn höchstmöglichen Schulabschluss geführt werden“, so Schulleiter Dr. Torsten Habbel.

Mittwoch, 05.06.2019, 11:05 Uhr aktualisiert: 05.06.2019, 11:10 Uhr
Theresa Hülsmann (stehend) unterstützt als Tutorin jüngere Mitschüler bei allen Fragen in Mathe, Englisch oder Deutsch.
Theresa Hülsmann (stehend) unterstützt als Tutorin jüngere Mitschüler bei allen Fragen in Mathe, Englisch oder Deutsch. Foto: AFG

Das Schulgesetz in NRW garantiert bereits in Paragraf 1: „Jeder junge Mensch hat ein Recht auf individuelle Förderung.“ Denn jedes Kind ist anders, lernt anders. Deswegen wird in der Anne-Frank-Gesamtschule ( AFG ) Havixbeck-Billerbeck individuelle Förderung groß geschrieben, denn „jeder Schüler soll in unserer Schule zu dem für ihn höchstmöglichen Schulabschluss geführt werden“, so Schulleiter Dr. Torsten Habbel .

Die Bandbreite der individuellen Förderung ist an der AFG groß: sie beginnt in jeder Unterrichtsstunde und erstreckt sich beispielsweise auch auf das Drehtürmodell oder auf das Angebot von Wahlpflichtfächern ab den Jahrgangsstufen 6 beziehungsweise 9, in denen die Schüler ihren Fähigkeiten und Neigungen nachgehen können und gefördert werden.

Ein weiterer Baustein dieser individuellen Förderung ist das Programm „Schüler helfen Schülern“, das seit 2008 erfolgreich umgesetzt wird. Dort werden Lernende der Jahrgänge 7 und 8 von Schülern aus der eigenen Oberstufe bei den Wochenplänen sowie bei der Vorbereitung auf Klassenarbeiten begleitet.

In Kleingruppen von zwei bis vier Schülerinnen und Schülern wird einmal wöchentlich gearbeitet. Als Ansprechpartnerin ist – falls einmal Probleme auftreten – immer eine Lehrerin vor Ort. Die Anmeldung für „Schüler helfen Schülern“ erfolgt jeweils für ein Schulhalbjahr. Viele nutzen das Angebot die ganzen zwei Jahre, aktuell nehmen 21 Schülerinnen und Schüler das Angebot zur individuellen Förderung wahr, berichtet die AFG in einer Pressemitteilung.

„Schüler helfen Schülern ist eine Win-win-Situation für die Hilfesuchenden wie für die Oberstufenschüler“, so Lehrerin Dr. Vera Boie, die das Programm gemeinsam mit ihrer Kollegin Ulrike Schweppe betreut. „Die Jüngeren können sich von ihren älteren Mitschülern Unverstandenes erklären lassen oder durch Übungen das Erlernte vertiefen.“

Gerade in den Jahren der Pubertät wird oft eine Unterstützung benötigt, um am Ball zu bleiben. Eine Schülerin aus der Jahrgangsstufe 8 beschreibt ihre Motivation am Programm teilzunehmen: „Ich mache das, um im Mündlichen besser zu werden und weil ich in den E-Kurs kommen möchte. Bei ‚Schüler helfen Schülern‘ können wir den Inhalt des Unterrichts noch mal besprechen und unsere Tutorin kann das richtig gut erklären.“

Aber auch die Oberstufenschüler profitieren von der Idee, die über die klassische Nachhilfe hinausgeht: „Das Programm ist für mich nicht nur eine Option etwas Taschengeld nebenbei zu verdienen, sondern vor allem die Möglichkeit, erste pädagogische Erfahrungen mit Jugendlichen zu sammeln“, erklärt die Tutorin Theresa Hülsmann aus der Q 2. Außerdem wiederhole sie den Unterrichtsstoff für sich selbst, um ihn in der Oberstufe präsent zu haben.

Bereits jetzt könnte es für Schülerinnen und Schüler des sechsten Jahrgangs sinnvoll sein, sich gemeinsam mit den Eltern und der Klassenleitung Gedanken zu machen, ob diese Förderung im nächsten Schuljahr für sie vielleicht in Frage kommt. Die Anmeldung erfolgt immer zu Beginn des Schuljahres oder Halbjahres. Das Formular für die Anmeldung ist auch auf der Homepage der AFG zu finden.

 

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