Polizei kontrolliert Fußweg
Radfahrer müssen in Kürze zahlen

Havixbeck -

Das Ordnungsamt der Gemeinde Havixbeck und die beiden Bezirksbeamten vom Polizeiposten in Havixbeck ziehen die Reißleine. „Jetzt ist es vorbei und wir werden ab sofort ein Bußgeld von 20 Euro erheben“, erklärte Bezirksbeamter Andreas Klöpper.

Donnerstag, 13.06.2019, 07:00 Uhr aktualisiert: 13.06.2019, 07:14 Uhr
An der steilen „Marktstiege“ in Havixbeck kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen mit Radfahrern.
An der steilen „Marktstiege“ in Havixbeck kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen mit Radfahrern. Foto: Klaus de Carné

Auch sein Kollege Edgar Elpers hat lange genug zugesehen und immer wieder die Radfahrer ermahnt. „Hier ist ein Fußweg ausgewiesen und daran sollen sich alle halten“, so Elpers. Beide Polizisten wissen gar nicht mehr, wie oft sie an den prägnanten Stellen am Fußgängerüberweg an der Blickallee sowie an der Einmündung in die Hauptstraße Ermahnungen ausgesprochen haben. „Wenn wir da stehen und die Bürger aller Altersklassen mündlich ermahnen, dann ist die Einsicht groß“, so Klöpper .

Das Problemfeld „Marktstiege“

Ansonsten wird der steile Weg hinauf, genauso wie die steile Rampe herunter, immer wieder gerne mit dem Zweirad befahren. Dabei gefährden oftmals die schnellen Fahrräder die Fußgänger in erheblichem Maße. Davon kann auch das Ordnungsamt der Gemeinde ein Lied singen. Beschwerden über Beschwerden erreichten die Verwaltung zu diesem Thema. Deshalb sei auch das Ordnungsamt schon länger dabei, das Problemfeld „Marktstiege“ zu verbessern.

Situation an der Blickallee sinnvoll gelöst?

Um Ausreden sind die Radler auch nicht unbedingt verlegen. Eine Person kam mit Schwung von oben in der Hauptstraße an und entschuldigte sich mit „ich kann schlecht laufen“. Die Empfehlung der Polizeibeamten kam prompt. „Dann sollen die Menschen einfach den Bogen fahren und so in die Fußgängerzone fahren. Diese darf mit dem Rad befahren werden, es sei denn, es ist Markt.

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Die beiden Havixbecker Bezirksbeamten Andreas Klöpper (l.) und Edgar Elpers haben schon länger ein Auge auf die Radfahrer, die den Gehweg befahren. Foto: Klaus de Carné

„Einfach das Rad schieben und später wieder aufsteigen“, gab Edgar Elpers einigen Zweiradfahrern mit auf den Weg. Besonders schlimm finden es beide Beamte, wenn die Bürger schon von den Märkten kommen und den Zebrastreifen mit dem Rad überfahren. Diese Situation sehe man Hunderte Male am Tag.

Ob die Situation an der Blickallee überhaupt sinnvoll gelöst sei, dies überlassen die Polizisten gerne den Planern. Überdenken könne man das bestimmt.

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