Schützenbruderschaft St. Georg Hohenholte
Ein besonders zäher Königsvogel

Hohenholte -

Aus besonders hartem Holz war offensichtlich am Sonntag der Königsvogel in Hohenholte geschnitzt. Erst nach 18 Uhr fiel die Entscheidung an der Vogelstange.

Montag, 17.06.2019, 10:20 Uhr aktualisiert: 17.06.2019, 14:54 Uhr
Der neue Hohenholter Schützenkönig André Schlagheck freute sich riesig über seinen Erfolg. Zu seiner Königin erkor er Lena Mildenstein.
Der neue Hohenholter Schützenkönig André Schlagheck freute sich riesig über seinen Erfolg. Zu seiner Königin erkor er Lena Mildenstein. Foto: Marita Strothe

Erst um 18.12 Uhr gab sich am Sonntagabend der Königsvogel beim Wettstreit in Hohenholte geschlagen. Und die Schützenbruderschaft St. Georg Hohenholte hatte mit André Schlagheck einen neuen Schützenkönig. Die ersten 387 Schuss trotzte der besonders zähe Vogel den Akteuren, die durchaus treffsicher waren, wie etliche herunterfallende Splitter immer wieder zeigten. Da war der Jubel der zahlreichen Zuschauer nach dem finalen, dem 388. Schuss des glücklichen neuen Königs besonders groß. Zu seiner Königin erkor er Lena Mildenstein .

Bereits am frühen Nachmittag hatte Hauptmann Guido Hakenes nach der Andacht in der St.-Georg-Kirche das Kommando übernommen: „Antreten in Zweierreihen!“ Allerdings hatten einige Schützen die Kleiderordnung nicht eingehalten. So wurden je drei Liegestützen fällig – sowohl für die fehlende Jacke als auch für Turnschuhe mit weißen Streifen. Und Sebastian Höltkötter wurde für seinen „traurigen Blumenschmuck“ aus Gerste ebenfalls diszipliniert. Aber Belobigungen verteilte der Hauptmann ebenfalls und gab drei Schützenbrüdern, die am Abend zuvor durch korrekte Kleidung positiv aufgefallen waren, ein Bier mit auf den Weg.

Schützenfest der Hohenholter Bruderschaft St. Georg

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  • André Schlagheck wurde mit dem 388. Schuss neuer Schützenkönig in Hohenholte.

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Nach der Meldung an Oberst Bernd Niehoff begrüßte dieser hoch zu Ross die zahlreichen Schützenbrüder, ganz besonders den noch amtierenden König Max Krawinkel, Altkönig Jens Thewes, Kaiser Albert Tigger und Präses Siegfried Thesing sowie den Spielmannszug Grinkenschmidt und die Feuerwehrkapelle Münster. Auch er lobte vier Schützenbrüder, hatte aber auch Kritik. Die am Vortag angekündigten 32 Liegestützen wollte er nun nicht als Strafe verhängen. Er reduzierte die Strafe auf je fünf Liegestützen, die allerdings Hauptmann Hakenes mit Druck auf die beiden Akteure verschärfte.

Nachdem sich die Fahnenabordnung eingegliedert und König Max Krawinkel ein letztes Mal die Reihen seiner Untertanen abgeschritten hatte, machte sich das Bataillon auf den Weg zur Vogelstange auf dem Hof Schulze Tergeist. Dort wurde dann die Geduld aller auf die Probe gestellt. Am späteren Abend schließlich wurde das neue Königspaar André Schlagheck und Lena Mildenstein nach der Polonaise durchs Dorf beim Ball im Festzelt ausgiebig gefeiert.

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