Wallfahrt des Stiftes Tilbeck
Inspirierende Erlebnisse wirken lange nach

Havixbeck -

Wenn die Bewohner des Stiftes Tilbeck gemeinsam zu ihrer Wallfahrt nach Werl aufbrechen, ist dies etwas Besonderes. Gibt es doch zwischen dem Stift und dem Marien-Wallfahrtsort mehrere Parallelen.

Donnerstag, 04.07.2019, 19:08 Uhr
Im Marien-Wallfahrtsort Werl feierten die Bewohner des Stiftes Tilbeck mit Pastoralreferent Klaus Hammelbeck (r.), Pater Ralf Preker und Pastor Hermann Kappenstiel einen Gottesdienst.
Im Marien-Wallfahrtsort Werl feierten die Bewohner des Stiftes Tilbeck mit Pastoralreferent Klaus Hammelbeck (r.), Pater Ralf Preker und Pastor Hermann Kappenstiel einen Gottesdienst. Foto: Stift Tilbeck

Für viele Bewohner des Stiftes Tilbeck war der Mittwoch ein lang ersehnter Höhepunkt im Jahresverlauf. Wann sonst hat man als „Tilbecker“ schon die Gelegenheit, einen ganztägigen Ausflug in eine interessante Stadt mit Einkaufsgelegenheiten zu unternehmen? Eben: Zur Tilbeck-Wallfahrt nach Werl.

Maria, die Gottesmutter, ist etwas Verbindendes zwischen dem früher Stift-Maria-Hilf benannten Stift Tilbeck und dem Marien-Wallfahrtsort Werl. Ein Thema, das sowohl in der Andacht zu Beginn als auch bei der abschließenden Eucharistiefeier aufgegriffen wurde, heißt es in einer Pressemitteilung des Stiftes Tilbeck.

Aber auch ein anderes wichtiges Thema stand am Schluss im Mittelpunkt. Die Franziskaner-Brüder als Gastgeber, deren Konvent aus Altersgründen im September aufgelöst wird. Wieder eine Parallele: Ähnlich ist es dem Stift Tilbeck mit dem Weggang der Mauritzer Franziskanerinnen auch gegangen. Und so wurde stellvertretend Pater Ralf mit einem Abschiedsgeschenk sehr freundlich und feierlich von den Tilbeckern verabschiedet. Den Betrieb des Pilgerortes mit der Basilika wird das Erzbistum Paderborn übernehmen. Das bedeutet, dass die Tilbecker auch zukünftig weiter nach Werl pilgern können.

Und sonst? Die von Gemeinderat und Seelsorge-Team organisierte Wallfahrt nach Werl ist ein kleines Mammut-Projekt. Rund 150 Teilnehmer wurden mit sechs Bussen nach Werl gebracht. Mit 30 Rollstühlen und Rollatoren, einer intensiven Betreuung durch viele ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter.

„Da fällt den Organisatoren nach der glücklichen Ankunft im vertrauten Stift Tilbeck immer ein großer Stein vom Herzen. Wenn mal wieder alles glatt gegangen ist“, so Reinhard Nieweler vom Stift Tilbeck. Und viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer schwärmen wohl noch lange von den inspirierenden und abwechslungsreichen Erlebnissen in Werl.

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