Brassomir-Quintett auf Burg Hülshoff
Zum Abschied nach New York

Havixbeck -

Das Brassomir-Quintett konzertierte in der Reihe „Trompetenbaum & Geigenfeige“ auf Burg Hülshoff.

Dienstag, 09.07.2019, 06:00 Uhr
In der Konzertreihe „Trompetenbaum & Geigenfeige“ spielte das Brassomir-Quintett auf Burg Hülshoff zum letzten Mal in dieser Formation zusammen.
In der Konzertreihe „Trompetenbaum & Geigenfeige“ spielte das Brassomir-Quintett auf Burg Hülshoff zum letzten Mal in dieser Formation zusammen. Foto: Ina Geske

Dass die fünf jungen Mitglieder des Brassomir-Quintetts nach drei Jahren gemeinsamer Zeit das letzte Mal in dieser Zusammensetzung gemeinsam auf der Bühne stehen würden, ahnte das Publikum, das im Rahmen des Festivals „Trompetenbaum & Geigenfeige“ auf Burg Hülshoff zusammengekommen war, nicht. Posaunist Justus Jansen ließ die Bombe aber erst am Ende einer besonderen musikalischen Schiffsreise nach New York platzen.

Das neue Format der „Performusik“, das die fünf Blechbläser musikalisch mit Harald Hörtlackner und schauspielerisch mit Laura Remmler erarbeitet hatten, nahm das bunt gemischte Publikum mit zu einem Abenteuer auf das Meer hinaus. Werke wie „Brass Machine“ von Siegfried Weber, „Tanz in der Halle des Bergkönigs“ und „Morgenstimmung“ von Edvard Grieg, „Miller Magic“ von Glenn Miller oder abschließend „New York, New York“ von Fred Ebb und John Kander kennzeichneten die Geschichten um den Reedereibesitzer Koslowski (Jan Breer am Horn), seinen Kapitän (Lenoard Kutsch an der Bassposaune), der aufgrund seiner Alkohol- und Drogensucht letztendlich sein Schiff an den Schiffsjungen (Jan Stopka an der Trompete) verliert, einen blinden Passagier (Malte Lindner an der Trompete) mit großen Träumen von einer Karriere als Jazzmusiker und einen Passagier der ersten Klasse (Justus Jansen an der Posaune), der nach Amerika reist um von seiner alleinlebenden Tante beerbt zu werden.

Brassomir-Quintett auf Burg Hülshoff

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Das Quintett, das sich im Kinderorchester NRW kennengelernt hatte und bereits den ersten Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ gewinnen konnte, überzeugte schauspielerisch und musikalisch, mit viel Spitzfindigkeit und Witz auch den letzten Skeptiker, der sich fragte, was so junge Musiker denn bieten können.

„Ich wünsche euch für eure Zukunft – auch die musikalische Zukunft – alles Gute“, bedankte sich Harald Hörtlackner bei den Künstlern für die tolle gemeinsame Zeit.

Im Anschluss des beeindruckenden Konzertes konnten die Zuschauer sich noch durch den Garten der Burg Hülshoff führen lassen.

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