Neue Oberstufenschüler der AFG
Künftige Oberstufenschüler gemeinsam aktiv

Havixbeck -

Damit die künftigen Oberstufenschüler einander kennenlernen können, veranstaltete die AFG in der letzten Schulwoche ein dreitägiges Projekt mit dem Titel: „Aus 10 mach 11“. Auf dem Programm standen neben kooperativen Spielen auch Sport, kreatives Gestalten und das Erarbeiten kurzer Theatersequenzen.

Donnerstag, 18.07.2019, 22:06 Uhr aktualisiert: 18.07.2019, 22:10 Uhr
„Untergang der Titanik“ ist der Titel dieses Gruppenspiels, das Erlebnispädagoge Willi Lipp mit der zukünftigen EF (Jahrgangsstufe 11) der AFG veranstaltete.
„Untergang der Titanik“ ist der Titel dieses Gruppenspiels, das Erlebnispädagoge Willi Lipp mit der zukünftigen EF (Jahrgangsstufe 11) der AFG veranstaltete. Foto: AFG

Die Fläche vor der Tartanbahn der Anne-Frank-Gesamtschule ( AFG ) ist mit Getränkekisten vollgestellt. Eine Schülerin und ein Schüler balancieren darüber mit verbundenen Augen, während die anderen ihnen die Hände reichen, sie stützen und immer weiter vorwärts leiten. Wäre die Gruppe nicht, könnten die beiden das „rettende Ufer“ nicht erreichen.

„Untergang der Titanik“ ist der Titel dieses Gruppenspiels, das Erlebnispädagoge Willi Lipp mit der zukünftigen EF (Jahrgangsstufe 11) der AFG veranstaltet. 66 Schüler treten zum kommenden Schuljahr in die Oberstufe der AFG ein, davon kommen zehn von auswärtigen Schulen. Aber auch Schüler aus Parallelklassen sind einander mitunter fremd.

In der Turnhalle waren Konzentration und Schnelligkeit gefragt, denn Baseball stand auf dem Stundenplan. „Wir haben bewusst ein Spiel gewählt, in dem alle dieselben Ausgangschancen haben“, erklärte Sportlehrerin Irmhild Steffen. Damit auch unsportlichere Schüler zum Zuge kommen, durfte jeder selbst wählen, ob er den Ball mit einem Hockeyschläger oder Speckbrett schlagen möchte. Das Ziel: „Einander losgelöst vom Unterrichtsalltag und mit Spaß kennenlernen.“

Mehr als 60 Namen zu behalten, fällt mitunter schwer. Daher gestalten die Jugendlichen Bilder auf einer Leinwand mit Fotos, Namen und persönlichen Vorlieben. Mohammad Chakas zeichnet einen Kopfhörer neben einem Arm, der die Muskeln spielen lässt. „Ich höre oft und gerne Musik, am liebsten Hip Hop oder Rap“, so der Schüler. Lea Fehmer malt einen bunten Regenbogen als ästhetischen Hinweis auf die faszinierende Welt der Wissenschaften, Isabella Handel gelingt ein stimmiges Selbstporträt.

Einen Vorgeschmack auf den Literaturkurs der Oberstufe bekamen die Schüler bei Dr. Franziska Dittert, wenn sie Standbilder zu Sprichwörtern stellten, einander imitierten oder Eigenschaften fiktiver Figuren in Szene setzten. Je mehr die Gruppen aus sich herausgingen, desto lustiger gestalteten sich die kleinen Szenen. Bei der anschließenden Präsentation wurde viel gelacht. Fremd schien sich hier niemand (mehr) zu fühlen.

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