Exkursion der FBG Baumberge
Neues Grün auf Schadflächen

Havixbeck/Nottuln -

Eine Exkursion in den Wald bei Haus Stapel in Havixbeck unternimmt die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Baumberge am Freitag (13. September). Revierförster Matthias Schulte Everding wird den Waldbesitzern Varianten zur Wiederauforstung von Schadflächen vorstellen.

Mittwoch, 11.09.2019, 16:46 Uhr aktualisiert: 11.09.2019, 17:50 Uhr
Im Frühjahr wurden bei Haus Stapel Flächen wieder aufgeforstet. Revierförster Matthias Schulte Everding wird den Waldbesitzern bei der Exkursion am Freitag diese Maßnahme vorstellen.
Im Frühjahr wurden bei Haus Stapel Flächen wieder aufgeforstet. Revierförster Matthias Schulte Everding wird den Waldbesitzern bei der Exkursion am Freitag diese Maßnahme vorstellen. Foto: Ansgar Kreuz

Der Wald in Deutschland – und somit auch in den Baumbergen – hat zurzeit viel auszuhalten. „Zuerst kam der Sturm ‚Friederike‘ Anfang 2018, er zerstörte vor allem Fichtenbestände, und dann folgte die Trockenheit in den Sommern 2018 und 2019“, erklärt Franz Himker , Vorsitzender der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Baumberge.

Diese Trockenheit bewirkte im Wesentlichen drei Dinge: Die Bäume hatten und haben erstens nur wenig und manchmal auch zu wenig Wasser, um weiterwachsen zu können. Aufgrund des Schadholzanfalls und der Trockenheit konnten zweitens sich die Schädlinge – insbesondere der Borkenkäfer – rasant vermehren. Daraus folgt drittens, dass eine immense Zahl von Schädlingen auf insgesamt schwache Laub- und Nadelholzbestände trifft. „Diese sterben dann in einem beängstigenden Tempo ab“, beschreibt Himker die Lage.

Die frei werdenden Flächen müssen aber auch wieder neu bepflanzt werden. Und genau zu diesem Thema treffen sich die Mitglieder der Forstbetriebsgemeinschaft Baumberge am Freitag (13. September) um 15.30 Uhr am Haus Stapel in Havixbeck, Gennerich 18. Revierförster Matthias Schulte Everding erläutert anhand von verschiedenen Beispielen, wie auf sehr unterschiedliche Art und Weise Schadflächen wieder neu begrünt werden können.

„Ein weiterer Diskussionspunkt wird sicherlich die Baumartenwahl sein“, so Franz Himker an. Der Wald solle ja in Zukunft möglichst mit solchen Wetterverhältnissen klarkommen können. Für die Waldbauern seien natürlich auch die Kosten der verschiedenen Verfahren wichtig. Auch dies werde Thema sein. Im Anschluss klingt der Nachmittag bei einem kleinen Imbiss aus.

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