Schlagergottesdienst
Freundschaftsbänder schweißen zusammen

Havixbeck -

Unter dem Motto „Singen macht Freu(n)de” wurde in der Pfarrkirche St. Dionysius ein Schlagergottesdienst gefeiert. Er war teil der Aktionsreihe „Öffnungszeit“.

Dienstag, 17.09.2019, 13:00 Uhr aktualisiert: 24.09.2019, 10:24 Uhr
Der Chor „Vivente“ gab beim Schlagergottesdienst den Ton an, damit die Besucher gut in die Lieder mit einstimmen konnten.
Der Chor „Vivente“ gab beim Schlagergottesdienst den Ton an, damit die Besucher gut in die Lieder mit einstimmen konnten. Foto: Luis Wahlers

Die schönsten Geschichten schreibt bekanntlich die Freundschaft. Ob Harry, Ron und Hermine oder Asterix und Obelix. Es sind die Geschichten über Freundschaft, die uns berühren, uns nicht mehr loslassen und tagtäglich beschäftigen.

Daher strömten vergangenen Samstagabend zahlreiche Menschen, ob jung oder alt, in die Vorabendmesse unter dem Motto „Singen macht Freu(n)de” im Rahmen des Projekts „Öffnungszeit”, um sich durch gemeinsamen Gesang näher mit Freundschaft zu beschäftigen. Federführend vorbereitet hatte Christian Wöstmann aus dem Pfarreirat den Schlagergottesdienst in der St.-Dionysius-Kirche.

Zunächst entstand eine Konzertstimmung. Die Kirche war in buntes Licht gehüllt und die Besucher sangen und klatschten kräftig mit dem Chor „Vivente“. Gesungen wurden Lieder über Freundschaft und die Stimmung war fröhlich und euphorisch bei Songs wie „Always Look on the Bright Side of Life”. Die Gemeinde wirkte durch das gemeinsame Singen wie eine große Clique.

Impulse zum Thema Freundschaft trugen einige Gemeindemitglieder vor.

Impulse zum Thema Freundschaft trugen einige Gemeindemitglieder vor. Foto: Luis Wahlers

Zwischen den Songs wurden Impulse gegeben und die Predigt gehalten. „Freundschaft braucht Zeit zur Pflege und Entwicklung, doch ein zuverlässiger Freund ist nicht zu bezahlen”, predigte Pfarrer Siegfried Thesing zur Bedeutung von Freundschaft. Die Gemeinde sammelte Gegenstände, welche sie mit Freundschaft verbinden. Das Thema schien die Besucher zu beschäftigen und die nachdenklichen Gottesdienstbesucher ließen sich nicht mehr so recht zum euphorischen Mitsingen motivieren.

Jedoch blieb die Stimmung weiterhin harmonisch und die Gemeinde schloss durch das gemeinsame Umbinden von Freundschaftsbändern zu einem großen Freundeskreis zusammen. Doch auch diese Freundschaft braucht Zeit zur Pflege und Entwicklung, weshalb die Kirchengemeinde in den kommenden Wochen viele Veranstaltungen in dem Projekt „Öffnungszeit” anbietet.

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